Drahtlose Office-Maus für unterwegs

Logitech Pebble M350 im Praxis-Test

11.8.2021 von Alana Friedrichs

Die Logitech Pebble M350 vereint auf dem Papier die Qualitäten aller Office-Mäuse: Drahtlos, leicht, hochwertig verarbeitet und still. Doch wie schlägt sie sich im Test?

ca. 2:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Fotos der  Logitech Pebble M350 in den Farben weiß, schwarz, blau und rosa
Die Logitech Pebble M350 erscheint in einer ganzen Reihe von Farbvarianten.
© Logitech
EUR 18,99
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Pro

  • leise Tasten und Mausrad
  • Scanner funktioniert auf fast allen Oberflächen
  • schnelle und unkomplizierte Einrichtung
  • Verstauraum für USB-Empfänger
  • ansprechendes minimalistisches Design
  • auch für linkshändige Benutzung geeignet

Contra

  • Schwierigkeiten beim Scannen auf Glasoberflächen
  • aufgrund fehlender Ergonomie nicht für den Dauereinsatz geeignet
  • für große Hände möglicherweise zu klein

Fazit

Für einen Preispunkt unter 20 Euro erfüllt die Logitech Pebble fast alle Wünsche, die man an eine Mobile-Office-Maus richtet. Sie ist klein, still, schick und unproblematisch in der Einrichtung.


Gut

Logitech Pebble M350 im Test: Design und Verarbeitung

Klein, flach und mit abgerundeten Ecken: Bei der Logitech Pebble M350 (engl. Pebble = Kieselstein) ist der Name Programm. Dabei versucht die drahtlose Maus für unterwegs gleichzeitig ein ansprechendes Design zu bieten, und dennoch keinen Wunsch offenzulassen, den man an eine Mobile-Office-Maus stellen könnte.

Wer beim Aussehen der Pebble Angst hat, die Maus könnte aufgrund ihrer einfachen Form schlecht in der Hand liegen, den können wir beruhigen. Mit einem Ergonomie-Flaggschiff wie der MX Vertical kann die Pebble natürlich nicht mithalten, für eine kleine Alternative für unterwegs schlägt sie sich aber sehr ordentlich. Erst nach mehreren Stunden Nutzungszeit stellen sich bei unserer Maushand Ermüdgungserscheinungen ein.

Personen mit sehr großen Händen werden bei der Pebble M350 aber zwangsweise auf die Benutzung im Claw-Grip (nur die Fingerspitzen berühren die Maus) zurückgreifen müssen. Dieses Problem haben jedoch aufgrund ihrer Größe die meisten Mäuse für unterwegs gemein.

Toll ist hingegen, dass sich die Pebble aufgrund ihres symmetrischen Designs ohne Einschränkungen auch für Linkshändige eignet.

Bei der Farbauswahl stellt uns Logitech gleich fünf Optionen zur Auswahl zur Verfügung. Je nach persönlichem Geschmack entscheiden wir uns entweder für die klassischen Farbvarianten Graphit oder Off-White oder zeigen uns mit Rosa, Blau oder Eukalyptus-Grün von unserer individuelleren Seite.

Die Logitech MX Vertical wird auf einem Schreibtisch verwendet.

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Logitech Pebble M350 im Test: Einrichtung und Empfang

Wie es sich für eine mobile Maus gehört, gestaltet sich die Einrichtung der Pebble M350 schnell und unkompliziert. Nach dem Anschalten der Pebble über den Knopf am Mausboden und dem Einstecken des USB-Empfängers erkennt der Rechner die Maus ohne Probleme. Weitere Schritte waren nicht nötig.

Alternativ verbindet sich die Pebble M350 auch direkt per Bluetooth, indem wir den dafür zuständigen Knopf auf der Unterseite der Maus über ein paar Sekunden gedrückt halten. Auch hier verlief das Pairing ohne Fallstricke jedweder Art.

Eine tolles Feature dabei, welches uns selbst bei teureren Alternativen immer wieder fehlt: Den Empfänger können wir bei Nichtgebrauch in der Maus selbst platzieren, sodass es nicht verloren geht.

Ebenfalls in dem Fach enthalten ist die AA-Batterie, welche die drahtlose Maus antreibt. Bis zu 18 Monate soll diese laut Herstellerangaben halten.

Foto der Logitech Pebble M350 in Graphit von links vorne
Der Name kommt nicht von ungefähr: Das Design der Pebble erinnert an einen kleinen, flachen Stein.
© Logitech

Logitech Pebble M350 im Test: Tasten und Sensor

Um die Arbeit an möglichst vielen Orten zu ermöglichen, soll die Pebble M350 in der Benutzung besonders leise sein. Und tatsächlich punkten Tasten und Mausrad aufgrund der gummierten Beschichtung durch Stille. Völlig unhörbar ist die Maus dabei freilich nicht, dennoch ermöglicht die Pebble so auch die Verwendung in Zug, Büro oder Hörsaal, ohne negativ aufzufallen.

Beim Sensor greift man auf ein Modell mit bis zu 1.000 Hz Pollingrate (1 ms) zurück. Damit wird die Pebble jeglichen Office-Ansprüchen gerecht, Verzögerungen bei der Benutzung lassen sich nicht feststellen.

Das Mausrad ist mit einer klassischen Rasterung ausgestattet, sodass wir stufenweise durch Dokumente oder Webseiten scrollen. Eine Möglichkeit, auf ein freies Scrollen umzuschalten, fehlt.

Gleichzeitig schlägt sich die Office-Maus auf den meisten Oberflächen ziemlich gut. Auch abseits des Mauspads kann die Pebble ohne Probleme auf harten wie auch weichen Unterlagen aus Holz, Metall oder Stoff zum Einsatz kommen. Lediglich mit Glasscheiben hatte die M350 so ihre Probleme.

Logitech Pebble M350 im Test: Unser Fazit

Für einen Preispunkt unter 20 Euro erfüllt die Logitech Pebble fast alle Wünsche, die man an eine Mobile-Office-Maus richtet. Sie ist klein, still, schick und unproblematisch in der Einrichtung.

Besonders jene, die häufig den Arbeitsplatz wechseln und dafür eine leise Maus suchen, profitieren von den Stärken der M350.

Wer jedoch besonderen Wert auf eine ergonomische Form legt oder sich mit großen Händen bei kleinen Modellen schwer tut, wird sich mit der Pebble M350 weniger gut anfreunden können.

Foto: Eine Hand bedient die Marathon M705 vor weißem Hintergrund.

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