Testbericht

Lichtstarke Kombinationen

11.1.2008 von Redaktion pcmagazin und Horst Gottfried

Canon EOS 400D (650 €) Sigma 2,8/18-50 (350 €) Sigma 2,8/150 (570 €) <b/> Nikon D40x (730 €) Sigma 2,8/18-50 (350 €) Sigma 2,8/150 (570 €)

ca. 1:25 Min
Testbericht
Sigma 2,8/18-50 Seitenansicht
Sigma 2,8/18-50 Seitenansicht
© Archiv

Available-Light-Fotografie, also das Fotografieren bei vorhandenem, auch geringem Licht sowie das Spiel mit der Schärfentiefe zur Bildgestaltung sind Domänen der Spiegelreflex-Fotografie. Leider sind der Verbindung von möglichst weitem Zoombereich und möglichst hoher Lichtstärke bei Objektiven Grenzen gesetzt, sowohl physikalisch wie finanziell als auch praktisch wegen Größe und Gewicht. Fotografen, die auf lichtstarke Objektive setzen, werden im Rahmen unseres Preislimits bei Sigma mit einer entsprechenden Objektivkombination für Canon wie Nikon fündig. Als Standardobjektiv empfiehlt sich das Sigma 2,8/18-50 mm DC Weitwinkel-Zoom. Mit 84 mm Länge, 74 mm Durchmesser und knapp 450 g Gewicht ergibt es mit der Kamera eine ausgewogene Einheit. Der Brennweitenbereich von umgerechnet rund 28-75 mm bei Lichtstärke 2,8 bietet Spielraum für Innenaufnahmen mit wenig Licht ohne Blitz bis zu klassischen Porträts mit angenehmer Perspektive und scharfem Hauptmotiv vor unscharfem Hintergrund.

Sigma 2,8/150 Seitenansicht
© Archiv

Als Ergänzung empfehlen wir ebenfalls für beide Kameras das Sigma 2,8/150 mm DG APO HSM (IF) Macro mit hoher Schärfe bis in die Ecken, geringer Vignettierung und nicht sichtbarer Verzeichnung. Der Bildwinkel entspricht dem eines 225-mm-Objektivs an einer Kleinbildkamera. Das "DG" steht für Sigmas Objektive mit APS-C-Bildkreis, was bedeutet, dass man viel weniger Größe und Gewicht rumschleppen muss als bei einem vergleichbaren Objektiv mit dem vollen 24 x 26-mm-Bildkreis und entsprechend größeren Linsen. Weniger bedeutet immer noch: 187 mm Länge bei 80 mm Durchmesser und 895 g Gewicht. Zudem ermöglicht die DG-Bauweise auch günstigere Preise. "HSM" ist Sigmas Bezeichnung für den schnellen, leisen Fokussierantrieb mit Ultraschallmotor, wobei die Fokussierung nur mit inneren Linsenelementen erfolgt (IF). "Macro" steht bei diesem Tele schließlich für eine kürzeste Aufnahmeentfernung von nur 38 cm mit einem ordentlichen Abbildungsmaßstab von 1:1. Eine eigene Schelle erlaubt die direkte Befestigung auf dem Stativ vorteilhaft nahe dem Schwerpunkt von Kamera mit Objektiv. Setzen Sie das Objektiv auf Safari-Tour nur im Fernbereich ein, sorgt ein Limitschalter für einen begrenzten Fokussierbereich mit entsprechend schneller Scharfstellung.

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