32-Zoll-OLED-Display

LG UltraFine OLED Pro 32EP950 im Test

10.5.2022 von Manuel Masiero

Im PC-Bereich spielten OLED-Monitore bislang nur eine Nebenrolle, doch der Auftritt von LG könnte das ändern. Wir haben den UltraFine OLED Pro 32EP950 von LG getestet.

ca. 1:20 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
LG UltraFine OLED Pro 32EP950 im Test
LG UltraFine OLED Pro 32EP950 im Test
© Josef Bleier

Pro

  • exzellente Bildqualität
  • breite Farbraumabdeckung
  • Profifeatures

Contra

Fazit

LGs OLED-Erstling UltraFine OLED Pro 32EP950 hat eine exzellente Bildqualität und punktet mit Profifeatures wie Hardware-Kalibrierung und breiter Farbraumabdeckung. PC Magazin-Testurteil: sehr gut (90 Punkte); Preis/Leistung: gut


90,0%

OLED-Panels sind schon seit Langem im TV-Bereich etabliert und im Premium-Segment stets erste Wahl. Da ein OLED-Fernsehgerät jeden seiner Bildpunkte individuell dimmen kann, sind ein sattes Schwarz und sehr hohe Kontraste garantiert. Gleichzeitig werden feine Details nicht von der Hintergrundbeleuchtung überstrahlt. Zusammen resultiert das in einer Bildqualität, an die kein LCD-TV herankommt.

Im PC-Bereich spielten OLED-Monitore bislang nur eine Nebenrolle, doch der Auftritt von LG könnte das ändern. Mit dem 32 Zoll großen UltraFine OLED Pro 32EP950 und dessen 27-Zoll-Schwestermodell 27EP950 bringt der weltweit größte Anbieter auf dem Fernsehgerätemarkt seine ersten OLED-Monitore in die Läden, beide mit einer UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln.

Für offiziell 3249 Euro (Straßenpreis 2600 Euro) ist unser 32-Zoll-Testkandidat kein Schnäppchen, doch das liegt nicht nur an der Technik, sondern insbesondere an der Zielgruppe, für die LG gleich ordentlich auftischt.

LG UltraFine OLED Pro 32EP950 im Test: Seitenansicht und Anschlüsse
(links) An seinem Standfuß kann man den 32EP950 in der Höhe verstellen, nach vorne und hinten neigen sowie in die Vertikale kippen. (rechts) 2x DisplayPort 1.4, HDMI, ein USB-Hub sowie 1x USB-C mit DP 1.4 Alt Mode und 90 Watt Ladeleistung.
© Josef Bleier / Montage: PC Magazin

Welche Ausstattung besitzt der UltraFine OLED Pro 32EP950 von LG?

Der für Bildverarbeitungsprofis maßgeschneiderte 32EP950 bietet eine Hardware-Kalibrierung, 10 Bit Farbtiefe und deckt die Farbräume Adobe RGB und DCI-P3 jeweils fast vollständig ab. Dazu kommen passende Bildschirmmodi, eine DisplayHDR-400-True-Black-Zertifizierung sowie eine maximale Helligkeit von 540 cd/m² im HDR-Betrieb.

[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut
PC Magazin Testnote: sehr gut
© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Welche Messwerte erzielt der UltraFine OLED Pro 32EP950 von LG?

Mit SDR-Material gefüttert, erzielte der leicht spiegelnde 32EP950 im Test eine Luminanz von durchschnittlich 263 cd/m² und war sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Farbsäume an den Kanten, die zum Beispiel auf einigen QD-OLED-Displays von Samsung zu beobachten sind, traten hier nicht auf.

Details: LG UltraFine OLED Pro 32EP950

Vollbildansicht
Kategorie Wert
Preis/Leistung: gut
Display: 32 Zoll, OLED, 3840 x 2160 Pixel
Helligkeit mittel / maximal: 263 / 269 cd/m²
In-Bild-Kontrast: 74.806:1
Reaktionszeit: 376 μs (Grau-zu-Grau)
Typ. Stromverbr.: 80 Watt (Standby 0,1W)

Bei den übrigen Bildparametern gab der LG gewöhnlichen PC-Monitoren ebenfalls eine Lehrstunde: Mit extrem sattem Schwarz (0,004 cd/m²), einem hohen fünfstelligen Kontrastverhältnis und einer exzellenten Farbbalance ist der 32EP950 für sein anvisiertes Einsatzgebiet sehr gut gerüstet.

Fazit

LGs OLED-Erstling UltraFine OLED Pro 32EP950 hat eine exzellente Bildqualität und punktet mit Profifeatures wie Hardware-Kalibrierung und breiter Farbraumabdeckung.

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