3D mobil

LG A520

29.8.2010 von Klaus Länger

ca. 1:30 Min
Testbericht
  1. Notebooks mit 3D-Display im Test
  2. Dell XPS 17
  3. LG A520
  4. Sony VAIO VPCF21Z1E
  5. Toshiba Qosmio X770-107
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LG A520
© PC Magazin

Polarexpress

Mit dem Intel Core i7-2820QM besitzt das 15,6-Zoll-Notebook A520 von LG den stärksten Prozessor in unserem Quartett. Der Quad-Core-Prozessor arbeitet mit 2,3 GHz und 3,4 GHz im Turbo-Modus. Im CPU-Benchmark Cinebench R11.5 liegt das LG mit 4,11 Zählern vorn, beim PCMark Vantage erzielt es 8158 Punkte.

Dagegen kommt mit dem GeForce GT540M nur eine Mittelklasse-GPU zum Einsatz, die im 3DMark Vantage 4588 Punkte erzielt. Das macht sich vor allem bei Spielen mit aktiviertem 3D-Display negativ bemerkbar, beim DMC4-Benchmark kommt das A 520 nur auf 19 fps. Durch die Verwendung eines Polfilter-Verfahrens besteht beim LG A520 auch nicht die Option, die Auflösung zu verringern, da dann die 3D-Darstellung nicht mehr funktioniert.

Aber auch bei nativer Auflösung treten Doppelbilder auf, wenn man den Kopf vertikal bewegt, was im Eifer des Gefechts leicht passieren kann. Eine bessere Figur macht das LG-Notebook bei 3D-Blu-rays durch das flimmerfreie Display und die leichte Brille. Für Brillenträger liegt zudem ein zweites Paar Gläser bei, das ähnlich wie ein Sonnenbrillenaufsatz auf der eigenen Brille festgeklemmt wird.

Als optisches Laufwerk dient ein Blu-ray-Combo-Drive, PowerDVD gehört zum Lieferumfang. Mit der 750 GByte großen WD-HDD bietet der LG die nach dem Toshiba größte Festplattenkapazität unter den Testgeräten, ist aber mit 71,5 MByte/s nicht besonders schnell. Dem A520 fehlen moderne USB-3.0-Schnittstellen, bei einem Notebook dieser Preisklasse sind diese eigentlich ein Muss.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der große Hub der Tasten des etwas labilen Keyboards, bei den anderen drei Notebooks werden Chicklet-Tastaturen verwendet. Zwischen den Tasten des Multitouch-Touchpads sitzt ein Fingerprint-Sensor.

Mit seinem 15,6-Zoll-Full-HD-Display ist das A520 deutlich kleiner und mit 2,5 kg spürbar leichter als die 17-Zöller von Dell, Sony und Tohiba. Auch der optische Auftritt des LG A520 mit seiner Gehäuseoberfläche aus gebürstetem Aluminium ist eher dezent.

Fazit:

Für anspruchsvollere Spiele in 3D ist das LG A520 nicht geeignet, zudem tritt durch das Polfilter-Display schnell Ghosting auf. Eine bessere Figur macht der mit 2,5 kg vergleichsweise leichte LG-Mobilrechner als Multimedia-Notebook auf Reisen. Hier fallen auch die Polfilterbrillen weniger auf.

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