Notebook

Lenovo Thinkpad X1 Extreme im Test

Lenovo Thinkpad X1 Extreme im Test: In diesem High-End-Notebook hat Lenovo alles verbaut, was gut und teuer ist. Wir verraten, ob der Preis gerechtfertigt ist.

© Lenovo

Pro

  • hochwertiger Bildschirm
  • verbauter Smartcard-Leser

Contra

  • teuer

Fazit

PCMagazin-Testurteil: sehr gut (87 Punkte)
87,0%

Lenovo Thinkpad X1 Extreme im Test: Die Thinkpad-Reihe hat eine Tradition, die bis ins Jahr 1992 zurückreicht. Damals noch von IBM hergestellt, lassen sich ThinkPads seit einer gefühlten Ewigkeit an charakteristischen Eigenheiten erkennen, wie etwa dem obligatorischen Trackpoint oder den roten Farbelementen. Beides hat natürlich auch das brandneue X1 Extreme zu bieten – und darüber hinaus noch eine ganze Menge mehr. Wie der Name und der stattliche Preis von 2850 Euro vermuten lassen, ist dieses Notebook das Flaggschiff der aktuellen Thinkpad-Modelle. Folglich ist es mit leistungsstarken Komponenten ausgestattet und bietet Features, die nur wenige Notebooks am Markt in sich vereinen. 

Bereits der erste Blick auf das 15-Zoll-4K-Display macht deutlich, dass man es mit einem äußerst hochwertigen Bildschirm zu tun hat. Das Touchdisplay liefert sehr gute Helligkeitswerte, ist gleichmäßig ausgeleuchtet, bietet einen hohen Kontrast und spiegelt kaum. Es eignet sich auch zur Stifteingabe, wobei der Stift optional erworben werden muss. Für die Grafikpower sorgt eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia, die das X1 Extreme zu 3D Mark-Werten treibt, die man sonst nur von Gaming-Notebooks kennt. Die Sechskern-CPU stammt von Intel und gehört der Coffee-Lake-Generation an. Sie wird von 16 GByte Hauptspeicher sowie einer schnellen SSD aus dem Hause Samsung unterstützt. Unterm Strich leistet diese Kombination ganze Arbeit und kann bei allen Benchmarktests voll überzeugen. Auch bei hoher Belastung bleiben die nur selten eingreifenden Lüfter angenehm leise.

© Lenovo

Trackpoint, Touchpad, zusätzliche Maustasten: In Sachen Bedienung bleiben keine Wünsche unerfüllt.

Üppige Ausstattungsmerkmale

Das etwa 1,8 Kilogramm schwere X1 Ex-treme ist mit einer für ThinkPad-Modelle typischen Tastatur ausgestattet. Sie bietet eine 2-stufige Beleuchtung, die auch von vorn betrachtet nicht blendet. Eine feinere Abstufung mit zusätzlichen Helligkeitsstufen hätte dem X1 allerdings gut zu Gesicht gestanden. Der eingangs erwähnte Trackpoint ist natürlich an Bord; viel bequemer dürfte für die meisten Nutzer aber die Steuerung mithilfe des erstklassigen Touchpads von der Hand gehen, das mit drei separaten Maustasten ausgestattet ist. Auch Anschlüsse gibt es beim X1 im Überfluss, darunter zweimal USB 3.1 (Typ C); beide unterstützen auch das schnelle Thunderbolt 3. 

Ein LAN-Anschluss ist zwar nicht integriert, dafür liegt ein separater Adapter bei. Neben einem SD-Kartenleser und einem Fingerprint-Sensor hat Lenovo auch einen Smartcard-Leser verbaut, der deutlich macht, dass das X1 durchaus auch für den professionellen Einsatz in Firmen mit hohen Sicherheitsstandards gedacht ist. Privatkäufer werden mit dem X1 Extreme aber mit Sicherheit ebenfalls glücklich, wenn man den Rückschlag beim Kontostand verkraftet hat. Denn egal, ob man spielen möchte, Videos schneiden oder riesige Fotos bearbeiten will: Das X1 wird mit allen Aufgaben bestens fertig. Robust ist das maximal 1,87 Zentimeter flache High-End-Notebookübrigens auch: Der Deckel besteht aus einem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, der untere aus einer Aluminiumlegierung.

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Ein Fingerprint-Sensor darf beim X1 natürlich nicht fehlen, auch ein Smartcard-Reader ist vorhandengestanden.

Fazit

Billig ist es nicht, das X1 Extreme von Lenovo. Dafür erhält der Käufer aber auch ein Notebook, das für sehr lange Zeit ein überaus treuer und ziemlich perfekter Begleiter sein dürfte.

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

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