Testbericht

Kompakte Reisebegleiter

11.1.2008 von Redaktion pcmagazin und Horst Gottfried

Olympus E400 (550 €) Olympus 3,5-5,6/14-42 (230 €)Olympus 2/50 (500 €) Pentax K100D (500 €) Sigma 1,8/24 (350 €), Pentax 2,8/40 (330 €) Tamron 2,8/90 (370 €)

ca. 2:15 Min
Testbericht
Olympus 3,5-5,6/14-42 Seitenansicht
Olympus 3,5-5,6/14-42 Seitenansicht
© Archiv

Wer eine möglichst kleine Digital-Reflex sucht, wird bei Olympus mit der E-400 fündig. Das 4/3-Objektivangebot ist inzwischen größer geworden. Die lichtstarken, aber auch teuren Zuiko-Objektive schneiden meist sehr gut ab, kommen aber aus Preis- und Größengründen für diese Auswahl nicht in Frage. Die Sigma-Objektive sind, da für APS-C-Sensoren gerechnet, größer als für 4/3 nötig.

Olympus 2/50 Seitenansicht
© Archiv

Doch eine kleine, gute und günstige Objektivkombination lässt sich auch bei Olympus finden. Im Test bekam mit dem Zuiko Digital 3,5-5,6/14-42 mm - entsprechend 28-84 mm KB - ein 61 x 66 mm kleines und nur 190 g leichtes Universalzoom eine Empfehlung. Sein Brennweitenbereich vom 28er Weitwinkel für Innen- und Landschaftsaufnahmen bis zur klassischen 84-mm-Porträtbrennweite reicht für ca. 80 % der fotografischen Lebenslagen. Eine höhere Lichtstärke war bei dem Preis und der Größe allerdings nicht drin. Bei der Auflösung zeigt das Zoom ein recht einheitliches Bild von kürzester bis längster Brennweite. Kritisch wurde nur die Verzeichnung im Weitwinkel-Bereich angemerkt.

Sigma 1,8/24 Seitenansicht
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Für Qualitätsbewusste lautet die ergänzende Empfehlung Zuiko 2/50 mm Macro, das umgerechnet auf KB einem 2,0/100-mm-Tele-Makro mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 bei 24 cm Aufnahmeentfernung entspricht. Die hohe Lichtstärke lässt sich problemlos nutzen, denn schon bei Blende 2,0 stimmen Kontrast und Auflösung. Die E-400 wird auch im Set mit 3,5-5,6/14-42 mm für weniger als 700 Euro angeboten und für nur 100 Euro mehr mit dem regulär rund 270 Euro teuren 4,0-5,6/40-150 mm. Das könnte manchem eine Überlegung wert sein, auch wenn dieses Tele-Zoom wegen Schwächen bei Kontrast und Auflösung im Telebereich keine Empfehlung erhält.

Pentax 2,8/40 Seitenansicht
© Archiv

Drei feste Brennweiten, ein gemäßigtes Weitwinkel, ein Standardob-jektiv sowie ein mittleres Tele, reichten früher vielen großen Fotografen, um ihre Bildgeschichten eindrucksvoll zu erzählen. Das lässt sich heute auch hervorragend mit einer Pentax K100D machen, die sich mit ihrem vorbildlichen Rauschverhalten selbst bei ISO 400 ebenso für die Reportagefotografie empfiehlt wie die kompakten Festbrennweiten mit ihrer deutlich höheren Lichtstärke als die meisten Zooms. Die Rolle des klassischen 35-mm-Weitwinkels übernimmt in unserem Vorschlag das Sigma EX 1,8/24 mm DG Aspherical Macro. Seine hohe Lichtstärke prädestiniert es für die Available-Light-Fotografie ohne allzu hohe ISO-Werte, bedingt aber auch die Größe (80 x 84 mm) und das Gewicht (485 g). Die weitwinkel-typische Verzeichnung hält sich in Grenzen, die deutliche Vignettierung bei größter Öffnung lässt sich durch Abblendend verbessern.

Tamron 2,8/90 Seitenansicht
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Ein "Schmankerl" war das SMC-2,8/40-mm-Objektiv von Pentax schon vor fast 30 Jahren. Mit seiner kompakten, nur 15 mm dicken und 90 g leichten Konstruktion setzt das aktuelle SMC-DA 2,8/40 mm diese Tradition fort, wobei es an der K100D wie ein 60-mm-Objektiv wirkt. Dabei nutzt der kleine Fünflinser das Potenzial der 6-Megapixel-K10 weitgehend aus. Allein die etwas stärkere Vignettierung bei offener Blende ist zu vermelden. Das Tamron AF 2,8/90 SP Di Macro übernimmt die Rolle des klassischen 135er-Teles. Es zeigt sich hinsichtlich der Auflösung auf gleich hohem Niveau und weist eine noch geringere Vignettierung auf. Hinzu kommt die Makro-Funktion für Abbildungen in Originalgröße 1:1 bei 29 cm Entfernung.

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