Testbericht

Kodak Easyshare V603

7.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Die V603 ist technisch ok, der Preis von 260 Euro fair. Das Design gefällt sehr gut, und auch an der Bedienung gibt es nichts auszusetzen. Kauftipp Preis/Leistung.

ca. 1:30 Min
Testbericht
  1. Kodak Easyshare V603
  2. Datenblatt
Kodak Easyshare V603 Vorderseite
Kodak Easyshare V603 Vorderseite
© Archiv

Die Kodak V603 erinnert äußerlich an die V570 - aber ohne Doppeloptik. Außerdem ist sie auf der Rückseite nicht aus gebürstetem Metall, sondern schwarz. Gut bedienbar sind die Tasten für Löschen, Menü, Schnellwiedergabe und Schnelldruckfunktion auf der linken Seite des Monitors. Für dicke Finger könnten sie etwas weiter auseinander liegen. Sehr nützlich  auch die kleine Vierrichtungswippe rechts neben dem mit 230 000 Pixeln hochauflösenden 2,5-Zoll-Monitor. Auf ihn kann über die Wippe ein Gitter oder ein Histogramm eingeblendet werden. Darüber hinaus ermöglicht die Wippe eine schnelle Belichtungskorrektur. Leider fehlt die Einblendung der Verschlusszeit und Blende. Im Unterschied zur C663 bietet die Easyshare V603 keinen manuellen Modus. Über die SCN-Taste auf der Oberseite der Kamera wählt der Fotograf seinen Aufnahmemodus: die Programmautomatik, eines der zwei Panoramaeinstellungen, die Motivprogramme oder das selbst programmierte Aufnahmeprofil. Die Programmautomatik erhält die gewählten Parameter auch nach dem Ausschalten.

Kodak Easyshare V603 Rückseite
Die Weitwinkelauflösung in den Ecken ist besser als bei der C663 und fast identisch mit der Auflösung der Standardbrennweite.
© Archiv

Eine interessante Einstellung gibt es im Wiedergabemodus: Der Menüpunkt "Perfect Touch-Tech" korrigiert automatisch das Bild. Dafür zeigt das Display eine Vorher-nachher-Ansicht nebeneinander. Der Fotograf kann dann entscheiden, ob er das Original überschreiben oder ein neues Bild speichern möchte. In der Praxis hat das gut funktioniert, zu dunkle Ecken hellt die Automatik auf. Die Favoritentaste auf der Oberseite sorgt für eine Ansicht aller markierten Bilder auf dem Display. Bei der Bildübertragung zum Rechner können diese getrennt ausgelesen werden. Im Praxistest haperte es allerdings bei den Favoriten: Nach dem Löschen des internen Speichers, stand die Favoritenfunktion auch für neue Bilder nicht mehr zur Verfügung. Technisch schneidet die V603 besser ab als die C663. Sie ist mit 1,8 Sekunden zügig startklar und löst mit 0,64 Sekunden ausreichend schnell aus. Die Maximalauflösung ist nicht ganz so hoch wie bei der C663, fällt dafür bei ISO 400 in den Ecken nicht so stark ab, sondern bleibt in allen drei Brennweiten konstant. Das Signal-Rauschverhältnis ist bei ISO 100 mit 31,1 S/N das Zweitbeste im Testfeld. Wie gewohnt verstärkt sich auch bei der Kodak das Rauschen bei ISO 400 zu stark und führt zu einem S/N von 16,6.

Kodak Easyshare V603 Auflösungsdiagramm
© Archiv

Kodak Easyshare V603

Kodak Easyshare V603
Hersteller Kodak
Preis 250.00 €
Wertung 43.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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