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Testbericht

Kleine Schwester

Kleine Schwester

Die Dreambox 7000 ist bereits eine Legende, die 8000 soll eine werden. Wir haben die kleine Schwester, die DM 500 HD getestet, die ebenfalls in die Fußstapfen der großen Vorbilder treten will.

© Archiv

Die Dreambox DM 500 HD

Klein, aber fein präsentiert sich der Dreambox-Receiver von Dream Multimedia in elegantem Schwarz mit einer modernen geschwungenen Chromlinie an der Front. Der Winzling ist gerade mal 195 mm x 40 mm x 130 mm groß. Dafür steckt feinste Technik im Gehäuse.Ein 400 MHz starker Prozessor und Linux werkeln im Inneren des Receivers. Dank dieses Betriebssystems ist die Dreambox für Modifikationen offen. Mit Hilfe sogenannter Images lässt sich die Box per Software aufund umrüsten. Findige Bastler und Tüftler stellen ihre modifizierten Versionen im Internet zur Verfügung, die dem Receiver zu neuen Funktionen verhelfen.

Das funktioniert aber nur mit Hilfe eines Computers, entsprechende Kenntnisse werden daher vorausgesetzt. Eines sei aber in diesem Zusammenhang angemerkt: Bei Verwendung alternativer Software erlischt die Garantie.

Wenige Anschlüsse

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Die Dreambox liefert einen ausgeklügelten EPG. Neben der normalen Senderansicht, bei der das Programm eines bestimmten Senders gezeigt wird, gibt es auch den Multi-EPG (siehe oben), der alle Sender darstellt. Wer es noch genauer haben will, schaltet auf den grafischen EPG um.

Im Gegensatz zu den großen Schwestern ist die Dreambox 500 vergleichsweise spartanisch ausgestattet.

Über den 10/100 Mbit kompatiblen Ethernet-Anschluss kann die Box in ein Heimnetzwerk eingebunden werden oder aufs Internet zugreifen. Die DM 500 HD zeigt dann Bilder und spielt Musik und Videos, die beispielsweise auf einer Netzwerk-Festplatte liegen können.

Eine herkömmliche USB-Schnittstelle fehlt. Lediglich eine Mini-USBBuchse ist vorhanden, über die ein Software-Update eingespielt werden kann. Dafür besitzt der DM-500-HDReceiver eine eSATA-Schnittstelle, über die das Gerät PVR-fähig wird. Damit bewältigt die Box Timeshift, parallele Aufnahmen, die Wiedergabe und Timer-gesteuertes Aufzeichnen.

Einen CI-Slot gibt es bei der Dreambox nicht, dafür aber einen Smartcard-Schacht zur Aufnahme entsprechender Pay-TV-Karten. Wegen der kompakten Bauweise ist die Stromversorgung nicht im Gerät eingebaut, sondern erfolgt über ein externes Netzteil.

Die Verbindung zum TV-Gerät wird per HDMI oder Scart hergestellt. Cinch-Buchsen sind nicht vorhanden. Zum Anschluss an ein Surround-System ohne HDMI kommt der optische digitale Tonausgang zum Zuge.

Testprofil

Dreambox DM 500 HD
dream-multimedia-tv
350 Euro

Sat-Receiver

Weitere Details

82 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

Das HD-Signal gibt die Box in 1080i aus. Das Bild wirkt klar, sauber und scharf. Lediglich die Tuner-Empfindlichkeit könnte besser sein, was der Box im Gesamteindruck ein paar Punkte kostete.

Wer auf die Anschlussvielfalt der großen Schwestermodelle verzichten kann und dennoch einen flexiblen Receiver wünscht, ist mit der DM 500 HD gut beraten. Zumal diese Box um einiges günstiger ist.

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