Testbericht

Keylogger: Geheimniskrämer

31.3.2006 von Redaktion pcmagazin

Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Hardware- Keylogger KeyGhost SX selbst von Laien zwischen PS/2-Tastaturkabel und Tastaturbuchse an der PCRückseite installieren. Von jetzt an zeichnet das Tool jeden Tastenanschlag an dem präparierten PC auf - und kann dabei von keiner Security-Software entlarvt werden.

ca. 0:40 Min
Testbericht
Keylogger: Geheimniskrämer
Keylogger: Geheimniskrämer
© Testlabor Printredaktionen

Der in KeyGhost integrierte Flash-Speicher fasst bis zu 500.000 Tastenanschläge. So lassen sich Texteingaben über Wochen oder gar Monate lückenlos rekonstruieren. Der Zugriff auf das Gerät erfolgt über ein "Ghost menu", das man durch eine Tastenkombination aufruft. Allerdings könnte die Suche im Logfile über das Ghost menu etwas komfortabler sein. Das im Download- Bereich des Herstellers kostenlos angebotene Tool "KeyGhost Log Analyser" filtert E-Mail-Adressen (eingetippt!), Webadressen (eingetippt!) und Benutzer-Logons im Logfile heraus. Wer mehr Komfort beim Filtern möchte, muss sich beim Hersteller gegen Aufpreis einen PS/2-USB-Adapter kaufen, der wiederum mit einer umfangreichen Filter-Software versehen ist. Neben der PS/2-Variante bietet KeyGhost Ltd. auch USB-Versionen an. In Deutschland darf ein Keylogger nicht ohne Weiteres zur Überwachung nichts ahnender PCNutzer eingesetzt werden. Allerdings lässt sich der Hardware-Keylogger auch als zusätzliche Backup- Lösung einsetzen.

KeyGhost ist ein praktischer, einfach zu installierender Keylogger, der zuverlässig alle eingegebenen Texte aufzeichnet.

Preis: 99,- Dollar Punkte: 86 Gesamtwertung: sehr gut

http://www.keyghost.com

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