Testbericht

JVC GY-HMQ10E

Der GY-HMQ10E ist laut JVC der erste Handheld-Camcorder, der mit der vierfachen HD-Auflösung aufzeichnet.

© Hersteller/Archiv

JVC GY-HMQ10E

Pro

  • SDHC/SDXC-Unterstützung
  • feine Auflösung

Contra

  • Videoschnitt mühselig

Fazit

Die GY-HMQ10E ist ein handliches Gerät. Es liefert messerscharfe Bilder, scheitert aber an hohen Kontrasten.

3840 x 2160 statt 1920 x 1080 ist tatsächlich eine Auflösung, die bisher schweren Filmkameras vorbehalten waren. Die Aufzeichnung erfolgt wahlweise auf preiswerte SDHC- oder SDXC- Speicherkarten. Sie ist u. a. auch in den in Europa üblichen Bildraten von 24p und 50p möglich. Im Test verwendeten wir vier Class-10-32GB-SDHC-Karten von Samsung. Damit hatten wir keine Ausfälle. In 4K-Auflösung - möglich sind auch 1920 x 1080 - zeichnet die GY-HMQ10E gleichzeitig AVC/H.264 auf vier Karten mit bis zu 144 Mbps auf.

Die Streams müssen anschließend nebeneinander montiert werden. Unter Mac OS gab es dafür ein kostenloses Zusatzprogramm; allerdings setzt es FinalCut Pro mit ProRes Codec voraus. Der Hersteller erklärte uns, dass weitere Anbieter von Videoschnitt-Programmen, z. B. Grass Valley für Edius, an Plug-ins arbeiten. Ohne diese ist die Montage mit Videoschnitt- oder Compositing-Software möglich, aber mühsam und fehlerträchtig. Im ausführlichen Praxistest überzeugte die GY-HMQ10E durch die sehr feine Auflösung, bewältigte aber nur einen geringen Kontrastumfang - helle Stellen brannten schnell aus.

Technische Details

  • Abmessungen: 139 x 198 x 271 mm
  • Gewicht: ca. 1,7 kg (inkl. Batterie und Karten)
  • Audiokanäle: 2 Audiokanäle integriert; XLR
  • Direktausgabe: vier HDMI-Ausgänge
  • Objektiv: 10-fach Zoomobjektiv (F2,8)

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