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Camcorder

JVC GC-PX100 im Test

Das JVC-Modell ist eine Action-Cam der besonderen Art. Ein Doppelwesen: zum einen Camcorder, zum anderen Fotoapparat mit vielen spannenden Funktionen.

© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Andreas Greil

JVC GC-PX100

Pro

  • viele Funktionen
  • sehr gute Farben
  • wenige Bildfehler

Contra

  • keine Tonaussteuerung
  • Menü ein wenig unübersichtlich

Was zeichnet eine Action-Cam aus und ist die JVC GC-PX100 überhaupt eine? Ja, aber nicht im herkömmlichen Sinne. Die meisten Kameras dieser Gattung sind aktiv beim Sport dabei. Sie werden zum Beispiel auf einem Helm, auf einem Lenker oder auf einem Skateboard platziert. Das JVC-Modell ist dagegen eher passiv: ein stiller Beobachter des Geschehens. 

Das wird auch klar, wenn man sich die Bauform des Apparates ansieht. Stylisch, modern, aber wie ein Camcorder kommt das Modell daher. Dank seiner Funktionsvielfalt ist es ein Camcorder und ein Fotoapparat: für Trainer, Fans und Betreuer, die einfach und in bester Qualität Sportveranstaltungen, Trainings oder andere Action-Events aufnehmen möchten.

© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Andreas Greil

Stylisch und praktisch: Spezielle Bedienknöpfe sorgen fürs schnelle Umschalten, etwa zwischen Zeitraffer und Zeitlupe.

Die Automatiken müssen funktionieren, und das tun sie - sehr gut sogar. Gegenlicht? Kein Problem. Bewegungsstudien? Bestens. Zeitraffer? Auf Knopfdruck. Die Liste der Funktionen ist lang. Im Fotomodus schafft die Kamera bis zu 50 Bilder pro Sekunde - das ist rekordverdächtig. Im Videomodus ist sogar eine extreme Zeitlupe möglich. Hier zeichnet das Modell bis zu 500 Bilder pro Sekunde auf. Das Ergebnis ist eine stark verlangsamte Darstellung, mit der man Bewegungsanalysen gut durchführen kann.

Wer auch sehen möchte, wie das Gras wächst, greift auf die Zeitraffer-Funktion zurück. Das Aufnahme-Intervall stellt man bequem mit einem Wählrad ein. Sieben Intervalle stehen zur Wahl. So kann zum Beispiel eine Stunde in Echtzeit schnell zu 1,8 Sekunden werden. 

© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Andreas Greil

Bestens: Die mitgelieferte Sonnenblende wird einfach aufs Display gesteckt. So kann man auch im Sonnenlicht das Material begutachten.

Mit Spaßfaktor

Der Umgang mit dem Camcorder macht Spaß. Er liegt gut in der Hand und lässt sich leicht bedienen. Das lichtstarke F1.2-Objektiv, ein optischer Bildstabilisator (O.I.S.) und ein hintergrundbeleuchteter 1/2,3 Zoll großer 12,8-Megapixel-CMOS-Bildsensor sorgen für gute Bilder.

Die integrierte WiFi-Technologie überträgt Daten zu anderen Geräten, sodass das Smartphone die Videodaten empfangen und wiedergeben kann. Mit den gratis erhältlichen Apps ist der JVC zudem für Trainingsanalysen im Sport prädestiniert.

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