Action-Adventure

Just Cause 4 im Test: Popcornkino zum Mitspielen

17.12.2018 von Matthias Metzler

In Sachen Action lässt Spieleheld Rico Rodriguez selbst James Bond blass aussehen. Ob das Action-Game Just Cause 4 auch Spaß bringt, zeigt unser Test.

ca. 1:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Just Cause 4
© Square Enix
EUR 14,95
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Pro

  • offene Spielwelt
  • extreme Wetterereignisse
  • Physikeffekte und Explosionen

Contra

  • kein Multiplayer
  • belanglose Story
  • schwache Computergegner

Fazit

Just Cause 4 ist wie Popcornkino zum Mitspielen.


Gut

Auch in Just Cause 4 brennt Spiele-Held Rico Rodriguez wieder ein Action-Feuerwerk sondergleichen ab: Ausgestattet mit Enterhaken, Fallschirm und Wingsuit steuern wir Rico in Third-Person-Perspektive durch die offene Spielwelt: Wir kapern Autos, Boote und Hubschrauber, überwinden schwierige Hindernisse und jagen feindliche Basen in die Luft. Was als Nächstes zu tun ist, entnehmen wir einer Übersichtskarte. 

Die Spielgrafik ist schick, die weitläufige Landschaft zeichnet sich durch unterschiedliche Klimazonen und extreme Wetterereignisse wie Tornados aus. Letzteren können wir sogar taktisch für unsere Ziele nutzen. Hinzu kommen imposante Explosionen und Soundeffekte.

Just Cause 4
In Just Cause 4 kommen jetzt auch Tornados, Blizzards und Sandstürme ins Spiel.
© Square Enix

Doch es gibt auch Schattenseiten: Der Einstieg ins Spiel ist unspektakulär, die Handlung bleibt belanglos und die Zwischensequenzen sind qualitativ mau. Von „Künstlicher Intelligenz“ bei den Computergegnern zu sprechen, ist schon recht verwegen.  

Die Menüführung ist nicht optimal, zu leicht verstellt man ungewollt die Tastenbelegung. Bei Steam berichten einige Nutzer von Abstürzen, auf unserem Testsystem konnten wir diese dagegen nicht bestätigen. Hier lief das Spiel größtenteils einwandfrei. 

Just Cause 4 im Test: Fazit

Just Cause 4 ist wie knalliges Popcornkino: Ausgestattet mit Enterhaken, Fallschirm und Wingsuit hangelt und kämpft sich Actionheld Rico Rodriguez spektakulär durch die offene Spielwelt und stellt dabei allerlei Unsinn an. Worum es bei der dünnen Story eigentlich geht, spielt am Ende keine große Rolle – ganz wie in vielen B-Movies eben auch. Spaß macht das Ganze trotzdem.

Im direkten Vergleich hat uns der Vorgänger Just Cause 3 (Test) allerdings doch deutlich besser gefallen. Wer den dritten Teil noch nicht kennt, sollte ihn zuerst spielen, zumal er im Preis günstiger zu bekommen ist.

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