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Sprachgesteuerter Speaker

JBL Link 300 im Test: Bluetooth-Lautsprecher mit Spielfreude

Im Test fällt der JBL Link 300 vor allem durch das Auflösungsvermögen auf. Auch sonst schneidet der smarte WLAN-Lautsprecher mit guten Testergebnissen ab.

JBL Link 300

© JBL

Der JBL Link 300 smart Speaker liefert einiges an Bass.

Pro

  • Auflösungsvermögen
  • Spielfreude
  • einfache Gruppierung via Google

Contra

  • Anschlüsse
  • Bass teilweise zu präsent
  • hoher Preis für WLAN-Box

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: sehr gut
83,0%

Wer aktuell mit dem Kauf eines smarten Lautsprechers wie dem JBL Link 300 liebäugelt, informiert sich oft erst über die Testergebnisse des Speakers. Inzwischen sind nach Versandriese Amazon und Suchmaschinen-Guru Google auch Elektronik-Hersteller auf den Zug "sprachgesteuerter Speaker" aufgesprungen, der in vielen Wohnungen einen Zwischenhalt einlegt. Daher ist die Auswahl groß und ein Test hilft bei der Kaufentscheidung.

Während die einen auf zusätzliche Features wie Stereo-Kopplung, Equalizer-Einstellung oder DLNA-Zugriff setzen, wählen die anderen weitere Eingänge wie AUX-In oder Out oder auch Bluetooth als alternative, kabellose Übertragungsfunktion für die Hits vom Smartphone. Unser großer Vergleichstest von Smart Speakern aus den Häusern Panasonic, Sony, Sonos, JBL und Onkyo gibt Ihnen eine weitere Kaufhilfe an die Hand. 

JBL Link 300 im Test

Einen gewissen Sonderstatus nimmt die Link-Serie aus dem Hause JBL, Tochtergesellschaft des Harman-Konzerns, ein. Genauer gesagt geht es um die Link-Modelle 10 und 20. Denn diese beiden sind zum derzeitigen Standpunkt nicht nur die einzigen wasserfesten intelligenten Lautsprecher, sondern auch die weltweit ersten mit integriertem Akku. Somit sicherte sich der Link 20 auch einen "Innovations"-Stempel in besagtem Vergleich.

JBL Link 300

© JBL

Der UVP des JBL Link 300 liegt bei 300 Euro.

Verhältnismäßig unspektakulär erscheint da die Produktbeschreibung des größten Link-Vertreters, den wir hier im Alleingang unseren Sound-, Bedienungs- und Ausstattungs-Testkriterien unterzogen haben. Denn der 300 ist weder wasserfest noch akkubetrieben. 

Dafür hat man wiederum viel Lautsprecher- und Verstärkertechnik ins mit 23,6 x 13,4 x 15,4 Zentimeter große Gehäuse gesteckt. Die kommt dann auch mit 1,7 Kilogramm zu tragen. Für guten Sound nehmen wir das aber gerne in Kauf. Noch dazu kann er sich sehen lassen und reiht sich mit (unempfindlicher) Stoffbespannung und Gummigehäuse ins für JBL-Speaker typische Design ein. 

Lesetipp: Amazon Echo vs. Google Home im Vergleichstest

Er mag zwar nicht jedermanns Geschmack treffen, überzeugt aber mit solider, hochwertiger Verarbeitung und festem Stand. Anschlussmöglichkeiten via AUX suchen wir vergebens, eine Reset-Taste steht an der Unterseite bereit. Maximale Ausbeute Eingerichtet ist der Link 300 als Google-Speaker innerhalb kürzester Zeit. 

Die kostenlose Home-App erkennt den kleinen Speaker und verbindet ihn mit dem entsprechenden Heim-Netz – vorausgesetzt, unser Smartphone ist mit dem gleichen WLAN verbunden. Dann können wir Googlespezifische Einstellungen tätigen, Standardmusikdienste auswählen oder andere Geräte beziehungweise Smart Home Funktionen koppeln. Der integrierte Google Assistant ist aufmerksam und reagiert gekonnt auf unsere Sprachbefehle, auch noch bei hoher Lautstärke. Die Mikros lassen sich aber auch deaktivieren.

JBL Link 300

© JBL

An der Oberfläche stehen die wichtigsten Bedienelemente inklusive Google Home Aktions-Taste zur Verfügung. LEDs geben Auskunft über registrierte Sprachbefehle und den Lautstärkepegel sowie WLAN-Empfang.

JBL Link 300 Klang

 Im Innnern des 300ers werkeln zwei 2-cm-Hochtöner sowie ein großer 9-cm-Tieftöner im Einklang. Die Bassmembran ist (als gelungener Hingucker) auf der Rückseite zu sehen. Klare Höhen und kräftige Mitten füllen auch größere Räume mit Leben. Das ändert sich auch bei hoher Lautstärke erst bemerkenswert spät. 

Lediglich bei basslastigen Stücken sind uns die tiefen Frequenzen dann etwas zu präsent und der 300 neigt minimal zum Dröhnen. Leider können wir das nicht mit entsprechenden Equalizer-Einstellungen justieren. Andere Hersteller lösen dieses Problem über eigene Apps. Für JBL steht hier aber noch keine zur Verfügung. 

Lesetipp: Die besten Alexa-Skills - So holen Sie mehr aus Amazons Echo-Geräten

Insgesamt ist die klangliche Überlegenheit zu günstigeren Pendants gerade im Bereich Auflösungsvermögen und Kraftreserven herauszuhören. Er trifft die Töne – Verzerrungen Fehlanzeige. Das Zusammenspiel mit dem kleineren Link 20 über die Gruppierungsfunkion in der Home-App funktioniert übrigens tadellos und völlig synchron – auch herstellerübergreifend. 

Fazit

Tausche Akku gegen Klangqualität. Wer seinen smarten Lautsprecher nicht auf die nächste Outdoor-Party mitnehmen möchte und auf den kabellosen Betrieb verzichten kann, wird mit einem Plus an Klangqualität belohnt. Die 100 Euro Zusatzkosten zum kleineren Link 20 sind hier sehr gut investiert. Knapp zusammengefasst: Klasse Sound trifft auf künstliche Intelligenz.

Vergleichstest: Smart Speaker

Quelle: WEKA MEDIA PUBLISHING
Wir haben acht smarte Speaker getestet und sagen Euch, welcher Lautsprecher für euer vernetztes Zuhause am besten geeignet ist. Von Amazon Echo und Google Home bis hin zu den Spezialisten von Onkyo, Sony, JBL, Sonos und Panasonic.

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