Testbericht

Intel DG45ID

Nachdem die übrigen Chipsätze der 4er-Reihe, wie der P45 oder X48, schon seit Längerem auf dem Markt sind, feiert jetzt auch der G45 seine Produktpremiere.

Intel DG45ID

© Archiv

Intel DG45ID

Ein erstes Board erreichte uns in Form des Intel DG45ID. Von der integrierten Grafik abgesehen, weist der G45-Chipsatz die gleichen Eigenschaften auf wie der P45. Unter anderem bedeutet das, dass der FSB offiziell mit maximal 1333 MHz läuft. Das schließt nicht aus, dass der ein oder andere Hersteller G45-Platinen auf den Markt bringt, die übertaktet den FSB 1600 unterstützen und somit auch Intels Top-CPUs darauf laufen. Eine solche CPU auf einem Board mit integrierter Grafik einzusetzen, scheint allerdings abwegig. Diese eignet sich nämlich nur für Spiele, die schon einige Zeit auf dem Buckel haben und/oder wie etwa World of Warcraft keine übertrieben hohen Anforderungen an die Grafik stellen.Im 3DMark Vantage zeigte das Intel-Board mit 1772 Punkten (Entry Mode) ebenso wie mit dem Game-Benchmark Devil May Cry 4 (1280 x 1024, Details auf Hoch) in dem es auf 7,5 (DX9) bzw. 5,6 FPS (DS10) kam, jedenfalls, dass mit modernen Spielen kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Die Blu-ray-Wiedergabe klappt dagegen einwandfrei. Dem Treiber hat Intel diverse Einstellungen zur Bildoptimierung verpasst - angesichts der immer noch zahlreichen Schwierigkeiten bei der BD-Darstellung auf manchem Bildschirm gar nicht uninteressant.

Testergebnisse

Intel DG45ID
Intel
k.a.

www.intel.de

Weitere Details

Fazit:Es bleibt dabei: Wer ernsthaft spielen will, wird auch mit Intels jüngster Onboard-Grafik nicht wirklich glücklich.

Wertung
befriedigend

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