Testbericht

IDE-Festplatten: Der sanfte Riese

9.1.2002 von Redaktion pcmagazin

Wer Speicherkapazität en masse benötigt, liegt bei der Western Digital 1000JB genau richtig. Mit 100 Gigabyte gehört sie zu den größten Festplatten, die zu Zeit erhältlich sind, und istnicht mehr weit von der 137-GByte- Grenze entfernt. Ab dieser muss das BIOS oder ein Adapter auf IDE-Platten zugeschnitten sein.

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IDE-Festplatten: Der sanfte Riese
IDE-Festplatten: Der sanfte Riese
© Testlabor Printredaktionen

Der Festplatte stehen satte 8 MByte als Zwischenspeicher zur Seite. Damit dürfte genug Kapazität vorhanden sein, um in den meisten Fällen die maximale Übertragungsrate der Schnittstelle nutzen zu können. Ist dies nicht der Fall, zum Beispiel bei großen Datenblöcken, kann die Platte mit bis zu 44,9 MByte/s auslesen. Die maximale Schreibleistung liegt mit 29 MByte/s zwar deutlich dahinter, reicht aber für Standardanwendungen aus, zumal auch hier der Puffer die meisten Daten aufnehmen kann. Die guten Transferraten erreicht die Western Digital vor allem durch die hohe Datendichte. Mit 7200 U/min dreht sie ebenso schnell wie die meisten aktuellen IDEFestplatten für den Desktop-Bereich.

Ein Schwachpunkt ist die mäßige Zugriffszeit von 13,3 Millisekunden. Mit 52,3 dB ist die 1000JB beim Zugriff recht laut. Dafür behält sie einen kühlen Kopf: Unseren Testrechner heizte sie nur auf 28,9 Grad auf und blieb damit um gut fünf Grad unter dem, was die ebenfalls in dieser Ausgabe getestete Seagate-Platte dem Rechner zumutet.

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