Gaming-Chair

HP Omen Citadel im Praxis-Test: Gaming-Stuhl mit Charakter

16.9.2021 von Laura Pippig

Der Name HP Omen ist vor allem für starke Laptops bekannt. Passend dazu gibt es auch einen Gaming-Chair. Was der HP Omen Citadel kann, zeigt der Praxis-Test.

ca. 3:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
HP-Omen-Citadel-Test-Aufmacher
HP liefert mit dem HP Omen Citadel einen optisch eindrucksvollen Gaming-Stuhl.
© HP
EUR 315,99
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Pro

  • viel Komfort
  • hochwertiges Leder
  • schönes Design
  • gute Preis-Leistung
  • geeignet für große und kleine Personen
  • Nackenkissen und Lendenkissen inklusive

Contra

  • weniger Ergonomie als andere Stühle
  • heizt sich schnell auf
  • Optik nicht anpassbar
  • Armlehnen zu weit außen für schmale Menschen

Fazit

Ein guter Gaming-Chair, bei dem man nicht viel falsch machen kann.


Gut

Der Hersteller HP ist Gamern wohl spätestens seit den Gaming-Laptops und -Monitoren der "HP Omen"-Reihe bekannt. Im einheitlichen, rot-schwarzen Design und mit hochwertigen Komponenten haben diese Produkte viele Spieler bereits davon überzeugt, zu HP zu wechseln.

Doch wie sieht es mit weiterer Hardware aus, die das perfekte Gaming-Setup vervollständigen soll? Was heutzutage auf keinen Fall fehlen darf, ist da ein solider Gaming-Stuhl. HP bietet mit dem HP Omen Citadel einen Anwärter, der auf vielerlei Art überzeugen kann. In einigen Punkten gibt es aber noch Verbesserungspotential, wie unser Praxistest zeigt.

HP Omen Citadel: Lieferumfang, Aufbau, Erster Eindruck

Geliefert wird der HP Omen Citadel in erfreulich wenigen Einzelteilen. Mit dabei sind ein paar Schrauben, ein Werkzeug, eine Anleitung, ein Nackenkissen und ein Lendenkissen. Und natürlich der Stuhl selbst.

Der Aufbau gestaltet sich für eine Einzelperson etwas schwierig, da einige Komponenten des Stuhls sehr schwer sind. Manche Teile wollen auch nicht gleich passen, ohne dass der Rest des Konstrukts angehoben wird. Nach ca. 1 bis 2 Stunden sollte aber selbst bei Laien alles sitzen.

Einmal aufgebaut, macht der Gaming-Stuhl direkt einen soliden und hochwertigen Eindruck. Wer auf die typische Omen-Optik mit roten Akzenten und auffälligem Logo steht, der wird hier gut bedient. Der Stuhl riecht dabei wie ein neues Auto und fühlt sich direkt auch so an.

HP-Omen-Citadel-Logo
Wo Omen draufsteht, ist auch Omen drinnen.
© HP

HP Omen Citadel: Technische Details

  • Preis (laut Hersteller): ca. 350 Euro
  • Aussehen/Farbe: Schwarz-Rot, Lederbezug
  • Lieferumfang: OMEN by HP Citadel Gaming-Stuhl, Ersatzteilservice, L-Schlüssel, Poster mit Kurzanleitung, Produktinformationen, Garantiekarte, OMEN-Sticker
  • Produktgewicht: 29 Kg
  • Sitzhöhenverstellbereich: 17,72 × 21,65 Zoll
  • Verstellbare Armlehne (45–55 cm): 4D (TPU und Aluminium)
  • Sitzfläche: 20,87 × 22,83 Zoll
  • Maximalbelastung: 136 kg
  • Verstellbare Rückenlehne (53 × 58 cm): Verstellbarer Neigungswinkel (135 °): 1–14 ° mit Frosch-Mechanismus, Neigungs- und Winkelverriegelung
  • Basis: 5-armiges Fußkreuz (Aluminium) mit Rollen
  • Hohe Lendenwirbelstütze (höhenverstellbar) und Nackenkissen (ebenfalls höhenverstellbar)
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HP Omen Citadel: Anpassung, Komfort, Ergonomie

Der HP Omen Citadel ist natürlich höhenverstellbar und vielseitig anpassbar. Somit sollten sowohl größere als auch kleinere Personen keine Probleme haben, den Stuhl auf eine angenehme Sitzhöhe und -position zu bringen.

Schnell fällt aber auch, dass trotz vielseitig verstellbarer Armstützen (oben/unten, innen/außen sowie schräg angewinkelt) diese nicht wirklich praktisch für schmalere Personen sind. Um optimal gestützt zu werden, sollten die Arme angenehm aufliegen und nicht zu weit vom Torso weggestreckt werden. Das ist hier eher nicht der Fall.

HP-Omen-Citadel-Frontal-Ansicht
Durch die breite Sitzfläche und die weit außen liegenden Armstützen ist der Stuhl vor allem für normal bis breit gebaute Personen geeignet.
© HP

Für eine optimale Haltung beim Sitzen sollte außerdem die Wirbelsäule gestützt werden. Das wird durch das Nacken- sowie das Lendenkissen gewährleistet. Letzteres ist allerdings zu groß und zu weich, um gezielt die natürliche Form der Wirbelsäule zu unterstützen.

Ingesamt ist der Stuhl gemütlicher als er ergonomisch ist. Sie können den kompletten Stuhl auch nach hinten kippen und somit eine liegende Position einnehmen - falls das letzte Match (oder Meeting) zu anstrengend war und sie eine Runde schlafen wollen, um Energie zu tanken.

A propos tanken: Der Stuhl tankt mit seinem Lederbezug ordentlich Körperwärme. Im Sommer kann das problematisch werden, wenn bei langen Gaming-Sessions alles noch mehr aufheizt und irgendwann viel zu warm wird.

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HP Omen Citadel: Klassischer Gaming-Stuhl oder aufregender Bürostuhl?

HP richtet sich mit dem Design des Citadel eindeutig an Gamer. Allerdings legen diese viel Wert auf Details wie etwa optische Anpassungsmöglichkeiten von Produkten (andere Farbe, auffällige Muster, Logos ihrer Teams/Spiele etc.), die hier nicht gegeben sind. Dafür ist der Citadel mit seinem einheitlichen Look der optisch perfekte Begleiter für jeden Omen Laptop, den Sie vielleicht bereits ihr Eigen nennen.

Ansonsten eignet sich der Gaming-Stuhl natürlich auch fürs Büro und/oder Home Office. Dort wird er garantiert ein Blickfang durch die roten Akzente sein, bietet aber genügend Komfort und Ergonomie für lange Arbeitstage. Wer danach aber noch eine Runde spielen möchte, sollte bedenken, dass es für langes Sitzen auch nach der Arbeitszeit ergonomischere Stühle gibt.

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Fazit

Der HP Omen Citadel ist definitv ein Statement, das Blicke auf sich zieht. So viel sei schon mal gesagt. Wer noch keinen Gaming-Stuhl besitzt und vom Design überzeugt ist, kann hier ruhig zugreifen. Preislich bewegt sich der HP Omen Citadel nämlich im Mittelfeld unter den Gaming-Stühlen und bietet dafür ein hochwertiges, komfortables Endprodukt.

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