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HIS Radeon RX 480 IceQ X2 Turbo im Test: Games

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HIS Radeon RX 480 IceQ X2 Turbo im Test

Bei The Rise of the Tomb Raider starten wir den Benchmark im DirectX-12-Modus. In Hinblick auf Zukunftssicherheit demonstriert die RX 480 ihre Stärken. Während die Oberklasse mit Geforce GTX 1070 sich deutlich absetzt, bleibt das Mittelfeld dicht beieinander. Angeführt wird es dabei von der Radeon RX 480, die gut 2 FPS vor der Geforce GTX 1060 landet, welche wiederum fast 2 FPS Vorsprung vor der Geforce GTX 970 hat. Deutlich wird, dass Sie auch mit einem relativ starken Prozessor wie dem i5-6600K von Intel 4K-Genuss bei aktuellen Spielen wie Tomb Raider in vollen Details in den meisten Fällen vergessen können. Hier helfen höchstens weitere Übertaktungsmaßnahmen oder SLI-/Crossfire-Konfigurationen mit zwei Grafikkarten.

Vergleichswerte

Grafikkarte FPS unter 4K / 1080p
Geforce GTX 1070 Founders Edition 13,41 / 50,67
HIS Radeon RX 480 IceQ X² Turbo 9,92 / 34,68
Colorful iGame GTX 1060 OC 9,39 / 32,53
Zotac Geforce GTX 970 4,04 / 28,07

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Die Unreal Engine 3 aus Bioshock Infinite (DirectX 11) scheint Nvidia zu liegen. Die Oberklasse zieht wieder davon und das Mittelfeld bleibt zusammen. Die Geforce GTX 1060 setzt sich dabei deutlich ab, während selbst die Geforce GTX 970 an der RX 480 knapp vorbeiziehen kann.

Vergleichswerte

Grafikkarte FPS unter 4K / 1080p
Geforce GTX 1070 Founders Edition 78,56 / 168,25
Colorful iGame GTX 1060 OC 57,79 / 145,29
Zotac Geforce GTX 970 49,38 / 133,48
​HIS Radeon RX 480 IceQ X² Turbo 48,5 / 132,12

Fazit:

Die HIS Radeon RX 480 IceQ X2 Turbo hat im Test durchaus Ihre Vorzüge demonstriert. Eine gute Optimierung des Chips an sich für DirectX 12 und eine stabil laufende Werksübertaktung mit Potenzial nach oben seitens HIS sprechen klar für eine gute Zukunftsinvestition. Auch ein leichter Vorteil in höheren Auflösungen lässt sich abbilden, wobei Sie bei Gaming in Full-HD (oder höchstens in 2.560 x 1.440 Pixel) für die RX 480 die Grenze ziehen sollten. Für 4K reicht es bei aktuellen Titeln nicht – das gilt aber für alle im Test genannten Grafikkarten.

Zwar gibt es potenzielle Minuspunkte für die Betriebslautstärke des Kühlers. Doch immerhin gibt es mit dem Zero-Fan-Modus ein willkommenes Feature, das oft hochpreisigeren Karten einer Chip-Klasse vorbehalten ist. Für einen störenden Lärmpegel müssten Sie die HIS-Karte schon ans Äußerste bringen. Angesichts der deutlich teureren Konkurrenz fällt es uns aber leicht, dies in Kauf zu nehmen.

Lärmempfindliche Spieler sollten einer RX 480 von Asus (Strix) oder Sapphire (Nitro+) den Vorzug geben. Wer deutlich mehr Leistung für höhere Auflösungen haben will, sollte in die Oberklasse von Nvidia investieren.

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Quelle: PC Magazin
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