Testbericht

HDTV

22.4.2010 von Redaktion pcmagazin, Andreas Greil und Andreas Frank

ca. 2:00 Min
Testbericht
  1. Samsung UE 46 C 7700 und Samsung BD-C 6900
  2. Der erste Vergleich
  3. Dreamteam in 3D
  4. HDTV
  5. 3D von der Scheibe

Mit etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl erhält man für jeden Bildeingang mit jeder Quellqualität sein Wunscherlebnis. Darunter fällt auch das HDTV-Angebot von HD-Plus über den Sat-Tuner, im Test decodiert durch ein CI-Plus-Modul mit der Smart-Card eines Sat-Receivers. Hier stürzte allerdings die ansonsten tadellos arbeitende Aufnahmefunktion ab.

Die Aufnahmefunktion ist eine der neuen Killer-Applikationen der neuen Samsung-TVs. Über USB angeschlossene Festplatten oder Sticks (mit über 2 GByte) können die Datenströme von Digital-TV kopiergeschützt zwischenspeichern. Timer-Aufnahmen, bei denen sich das Gerät ohne Aktivierung des Bildschirms einschaltet, sind genauso möglich wie zeitversetztes Fernsehen.

Samsung 3D-Brillen
Die Samsung-TVs werden ohne Shutterbrille geliefert. Ein Set aus zwei Brillen und 3D-Film kostet 200 Euro. Alternativ sind kostspieligere Designund Kinderbrillen erhältlich.
© Andreas Greil, Andreas Frank

Während einer Aufnahme kann man jedoch weder eine "alte" Sendung anschauen, noch umschalten oder Internet-TV nutzen; immerhin funktioniert Videotext. Sogar freies HDTV lässt sich bei genügend schnellem Speicher verarbeiten: eine tolle Funktion, die jeden Fernseher aufwertet.

Das Handling der wunderschönen Bildschirmmenüs ist mit einem neuen Hauptprozessor genauso wie die Startzeiten deutlich schneller geworden. Internet@TV, also das Laden von Zusatz-Infos und Applikationen aus Samsungs bisher kostenlosem App-Store, wurde von kleinen Widgets am Bildschirmrand zu vollflächigen Inhalten mit TV-Einblendung aufgebohrt.

Zu den Toppartnern zählt neben YouTube und Picasa jetzt auch Skype. Mit einer speziellen USB-Kamera aus Samsungs Zubehör-Shop sollen Video-Chats möglich werden.

3D Brillen
© Andreas Greil, Andreas Frank

Die Anzahl von Foto-, Bild- und Tonformaten, die über die USB-Buchsen akzeptiert werden, wächst ständig. Es sind erheblich mehr als die momentan über das DLNA-Netzwerk, bei Samsung "Allshare" genannt, verfügbaren Medieninhalte. Hier wird jedoch ständig aufpoliert, und Samsungs Ansatz erlaubt sogar Anrufmeldungen und Multimedia-Zugriffe vom speziellen Handy aus (nicht getestet).

3D funktioniert im Seriengerät sicherer als beim Prototypen des letzten Tests. Sowohl durch vollautomatische 3D-Zuspielung von Blu-ray als auch über USB in Form von Side-by-Side-Mitschnitten oder Fotos entsteht eine gute und nicht anstrengende Tiefenwirkung. Der Eindruck überzeugt, doch für Langzeitvergleiche fehlen uns noch die Mitbewerber.

Sehr gut gelingt die Wandlung von 2D nach 3D, die mit jeglichem Bildmaterial möglich ist. Dabei ist die Tiefenstaffelung regulierbar, hält sich jedoch, um Perspektivfehler zu vermeiden, etwas zurück. So wirkt das künstliche 3D oft natürlicher und angenehmer als übertrieben stereoskopische echte 3D-Aufnahmen.

Samsung UE 46 C 7700 Messwerte
Samsung UE 46 C 7700 Messwerte.
© Andreas Greil, Andreas Frank

Diese Inhalte lassen sich sogar an den Blickwinkel anpassen. Als Zugeständnis an das tolle Design darf die dunkle Kontrastfilterscheibe gelten, die den TV-Spaß im hellen Raum durch Spiegelung arg beeinträchtigt.

Aus dem Messlabor

Samsung nimmt den Kundenwunsch der normgerechten Bildwiedergabe ernst und verleiht dem Kinomodus ab Werk annähernd perfekte Farben bei verhaltener Brillanz. Jetzt sind neben Farbraumkorrekturen auch Farbtemperatur- und Helligkeitsanpassungen an 10 Eingangspegeln durchführbar, was für die unten stehende hervorragende Bildmessung jedoch nicht nötig war.

Durch verbesserte LED-Technik konnte nochmals 15 Prozent Strom gegenüber der Vorgängerserie eingespart werden. Unglaublich ist, wie der oft kritisierte hohle Klang der Ultraflachen hier verbessert werden konnte.

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