Testbericht

HDfury 3Dfury im Test

6.9.2012 von Andreas Stumptner

Der 3Dfury von HDfury macht 2-D-Displays 3-D-tauglich und erlaubt sogar 3-D-Projektionen. Wir haben das Gerät getestet.

ca. 0:55 Min
Testbericht
hdmi, monitor, pc, hardware
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© Hersteller/Archiv

Pro

  • Akzeptiert alle gängigen Formate
  • Unterstützt HDMI und VGA

Contra

Der Hersteller HDfury hat sich mit einem pfiffigen Gerät einen Namen gemacht, das zu Beginn der HDMI-Ära für viel Aufsehen sorgte. Seine kleine Box wandelte HDMI-Signale in VGA für Computermonitore um. Dabei wurde der Kopierschutz HDCP ausgehebelt. Anfangs waren viele Displays nur mit DVI-D ausgestattet und benötigten ebensolche Quellen.

Jetzt ist der HDfury 4 auf dem Markt, auch 3Dfury genannt. Wieder als Problemlöser gedacht, erfüllt er andere Aufgaben. Er akzeptiert alle gängigen Bild- und Tonformate, darunter vor allem 3-D-Filme. 720p-Games kann er in einen Doppelframe-Modus mit bis zu 144 Bildern pro Sekunde wandeln. Damit macht er einige schnelle 2-D-Displays 3-D-tauglich. Dafür sollte man allerdings den als Zubehör erhältlichen 3-D-Sender nebst Shutterbrillen kaufen.

Ausgangsseitig unterstützt er HDMI, besitzt aber auch wieder eine VGA-Buchse. Für professionelle Anwendungen bietet er an, ein "Auge" eines 3-D-Films etwa an einen 2-D-Beamer zu leiten. Mit zwei identischen Projektoren, Polfiltern und zwei 3Dfurys kann man so extrem lichtstarke 3-D-Projektions-Stacks aufbauen.

Dass die furiosen HDMI-Freaks seriös geworden sind, hat allerdings einen Nachteil: Auf jeder Seite der Bedienungsanleitung steht zu lesen, dass der 3Dfury den Kopierschutz nicht mehr entfernt, jedenfalls nicht ohne speziell modifizierte Firmware von Drittanbietern. Eine solche ließe sich aber leicht via USB einspielen, wenn es sie geben würde.

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