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Testbericht

Gitzo GT1542T - Für die Reise

Mit dem GT1542T präsentiert Gitzo schon die zweite Auflage seines Reise-Dreibeiners. Mit einem empfohlenen Preis von 750 Euro ist das Stativ nicht eben ein Schnäppchen, punktet jedoch mit einem Gewicht von 1 kg.

Inhalt
  1. Gitzo GT1542T - Für die Reise
  2. Datenblatt

© colorfoto

Die  maximale Arbeitshöhe beträgt 149 cm - die sehr lange und ebenfalls aus Karbon gefertigte Mittelsäule macht es möglich. Dadurch wird aber zugleich die Schwingungsfestigkeit deutlich gesenkt. Umgekehrt montiert erreicht das Stativ eine minimale Arbeitshöhe von gerade mal 4 cm.

Die Fixierung der Mittelsäule realisiert Hersteller Gitzo über eine Schraubklemmung, was zu viel Druck auf den Karbon-Holm verhindert. Überzeugen kann es auch beim Packmaß: Dank um 180 Grad neigbarer Holme kommt es auf reisetaugliche 41 cm Länge. Die Beine bestehen aus insgesamt vier Karbonsegmenten, fixiert werden sie über Schraubklemmen, die sich auch mit Handschuhen oder klammen Händen gut bedienen lassen.

Dabei genügt eine halbe Umdrehung zum Lösen oder Schließen der Arretierung. Auf Wärmepolster hat Gitzo verzichtet - anders als bei Metallstativen sind sie bei Karbonholmen aber auch nicht unbedingt nötig. Die Beine lassen sich in zwei Winkeln abspreizen, die Fixierung rastet dabei automatisch ein. Zum Gitzo GT1542T bekommen Käufer eine Tasche dazu.

© colorfoto

Die Holme des Gitzo lassen sich in zwei Winkeln abspreizen und um 180° nach oben biegen. Der Clou: das Packmaß verringert sich dadurch deutlich.

Gemessen am Preis kann das GT1542T im Messlabor nicht überzeugen: Die Resistenz gegenüber Vibrationen ist nur mittelmäßig - das macht das leichtere und deutlich günstigere Slik-Stativ besser. Die Belastungsabweichung ist mit 16 mm Abweichung auf 5 m Abstand noch gut.

Fazit: Das Gitzo GT1542T ist ein gut durchdachtes Reisestativ -  leicht, aber teuer.  

Gitzo GT1542T

Gitzo GT1542T
Hersteller Gitzo
Preis 750.00 €
Wertung 59.0 Punkte
Testverfahren 1.5

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