Testbericht

Giottos MT9360

3.4.2009 von Redaktion pcmagazin und Joachim Sauer

Das Material ist beim zweiten Giottos für 200 Euro dasselbe. Den Unterschied zwischen den beiden findet man im Detail. Um genau zu sein in der Mittelsäule des MT9360.

ca. 1:00 Min
Testbericht
  1. Giottos MT9360
  2. Datenblatt
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© Archiv

Das Material ist beim zweiten Giottos für 200 Euro dasselbe. Den Unterschied zwischen den beiden findet man im Detail. Um genau zu sein in der Mittelsäule des MT9360.

Denn die lässt sich aus der Vertikalen heraus bewegen um Makroaufnahmen zu realisieren. Dazu muss der Fotograf die Säule komplett herausziehen, um dann die Klemmschelle aufzustellen. Praktisch dabei - die Mittelsäule lässt sich dann auch in horizontaler Stellung um 360 Grad drehen und feststellen. Clever bei beiden Stativen ist die Schraube auf dem Stativteller: Um das 1/4-Zoll-Gewinde legt sich eine Hülse mit 3/8-Zoll-Gewinde, das bei Bedarf automatisch im Stativteller verschwindet.

Die Beine kann der Fotograf in drei Winkeln abspreizen. Das teurere Giottos MT9360 hat im Gegensatz zum "kleinen" Bruder vier Beinsegmente. Das lässt das Packmaß um elf Zentimeter kürzer, aber geringfügig dicker werden. Die Drehklemmen der Beine sind etwas schwerfällig. Unangenehm fallen auch hier die Gummi-manschetten um die Klemmhülsen auf, die bei feuchten Händen nur schwer die Kraft auf die Klemmung überträgt. Anders die Moosgummi-Manschetten: Sie machen den Transport angenehmer und sind so montiert, dass sie sich nicht verdrehen lassen.

Die Stabilität im Labor reicht nicht an die Werte des Bruders heran. So ist das MT9360 bei der Schwingungsmessung deutlich schlechter: Mit acht Punkten schneidet es im Testfeld sogar am schlechtesten ab. Das könnte auf die flexible Mittelsäulenkonstruktion zurück zu führen sein. Die Verformung unter Belastung liegt im akzeptablen Mittelfeld.

Giotto's Industrial MT9360

Giotto's Industrial MT9360
Hersteller Giotto's Industrial
Preis 200.00 €
Wertung 51.0 Punkte
Testverfahren 1.5

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