Testbericht

Fujitsu Stylistic Q550

19.9.2011 von Klaus Länger

Bei Tablet-PCs mit Windows als Betriebssystem unterscheidet man zwei Typen: die Convertibles mit Tastatur und drehbarem Display und die Slates, die komplett mit Stift und Fingern bedient werden. Der Fujitsu Stylistc Q550 mit 10-Zoll-Display gehört zur zweiten Kategorie.

ca. 1:10 Min
Testbericht
Fujitsu Stylistic Q550
Fujitsu hat dem Stylistic noch eine alternative Oberfläche mit einigen Widgets spendiert. Wirklich hilfreich ist sie aber nicht.
© PC Magazin
Fujitsu Stylistic Q550
© PC Magazin

Als Prozessor dient hier der neue Atom Z670 mit zwei Kernen und 1,5 GHz Taktfrequenz. Intel und Microsoft haben für diese unter dem Namen "Oak Trail" entwickelte CPU große Hoffnungen auf eine deutlich höhere Performance geweckt.

Tatsächlich fühlt sich das Stylistic bei der Bedienung aber immer noch recht träge an. Zwar kann die in der CPU integrierte GMA600-Grafik nun HD-Videos beschleunigt wiedergeben, doch beim Surfen werden Seiten immer noch stückchenweise aufgebaut.

Einigermaßen flüssig arbeiten kann man mit dem Stylistic nur dann, wenn man in den Energieeinstellungen die maximale CPU-Performance auf mindestens 80 Prozent setzt. Aber auch dann leistet das Gerät beim PCMark Vantage nur 1052 Punkte.

Das Stylistic selbst hinterlässt sonst einen guten Eindruck. Das Gerät ist ausgesprochen solide, verfügt über ein gutes Display und eine 62 GByte große SSD als Massenspeicher. Auch die Akkulaufzeit ist mit 5,5 Stunden akzeptabel. Beim Touchscreen mit zusätzlicher Stifterkennung setzt Fujitsu beim Stylistc auf einen N-Trig-Digitizer.

Fazit:

Der Vorteil des mit 789 Euro recht teuren Fujitsu Stylistic ist gleichzeitig seine Schwäche. Man kann alle Windows-Programme nutzen und hat sogar noch eine sehr gute Stiftbedienung und Handschrifterkennung. Auf der anderen Seite ist Windows 7 auf reinen Tablets mit einer schwachen CPU nicht gut zu bedienen. Hier bleibt nur noch die Hoffnung auf das kommende Windows 8.

TESTURTEIL

Fujitsu Stylistic Q550

789 Euro; www.fujitsu.de

Prozessor: Intel Z670 (1,5 GHz)

RAM/Grafik: 2 GByte/Intel GMA600

Festplatte: Seagate ST9500420AS (500 GByte)

Display: 10,1 Zoll (1280 x 800)

Laufzeit (max.): 334 Min.

Gesamtwertung: befriedigend 60 %

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

SG7-M Core i7 - Test

Gaming-Notebook

MIFcom SG7-M Core i7 - GTX 970M im Test

Das schlanke SG7-M von MIFcom ist für ein Gaming-Notebook sehr dezent im Auftreten. Aber in dem flachen Alu-Gehäuse stecken sehr potente Komponenten.

Dell XPS 13

Ultrabook

Dell XPS 13 im Test

Dells neues 13,3-Zoll-Ultrabook ist kaum größer als ein 11,6-Zöller, liefert eine ultrahohe Auflösung und mit dem Broadwell-Core-i7 auch eine satte…

Microsoft Surface 3

Microsoft-Tablet

Surface 3 im Test: Endlich ein Volltreffer

Alle guten Dinge sind drei: Das Microsoft Surface 3 setzt auf Windows 8.1, den neuen Intel Atom x7-Z8700 und ein 10,1-Zoll-Display - und verdient sich…

Fujitsu Lifebook T935

Notebook

Fujitsu Lifebook T935 im Test

Im Fujitsu Lifebook T935 sorgt ein Core i5-5300U für hohe Systemleistung. Im Test prüfen wir, ob das Convertible auch sonst überzeugt.

toshiba kira 107, test, review, ultrabook

Ultrabook

Toshiba Kira 107 im Test

82,0%

Das Toshiba Kira 107 punktet im Test. Das fängt beim Metallgehäuse an und hört beim knackscharfen Display noch lange nicht auf.