Digitale Fotografie - Test & Praxis
APS-C-Kamera

Fujifilm X-Pro3 im Test

Der Hybridsucher ist geblieben, als Sensor kommt die aktuelle 26-Megapixel-Generation zum Einsatz – lediglich ein integrierter Bildstabilisator fehlt weiterhin. Lesen Sie unseren Test zur X-Pro3 von Fujifilm.

© Fujifilm

Bei der Farbe der X-Pro 3 muss man sich für eine von drei Farbvarianten entscheiden. Beim Sucher hat man jederzeit die Wahl zwischen optischer und digitaler Variante: Der optische bietet 0,52-fache Vergrößerung, ca. 95% Bildfeld. Der 0,5 Zoll große elektronische OLED-Sucher arbeitet mit 1,23 MP, ca. 100% Bildfeld. Vergrößerung: 0,66-fach mit Normalobjektiv.

Pro

  • leistungsfähigerer Bildprozessor
  • schärferes Sucherbild
  • Hybridsucher

Contra

Fazit

ColorFoto Testurteil: 63 Punkte (3,5 Punkte über Durchschnitt); Kauftipp "Sucher"

Mit der X-Pro1 hat Fujifilm die Erfolgsgeschichte der X-Serie 2012 so richtig angeschoben. In der X-Pro3 arbeiten nun 26 statt der damals üblichen 16 Megapixel, und auch vieles andere vom Autofokus bis zur Videofunktion wurde optimiert. 

Geblieben ist als absolutes Alleinstellungsmerkmal der – natürlich ebenfalls überarbeitete – Hybridsucher mit einem wahlweise digitalen oder optischen Sucherbild. Im kompakten Gehäuse ohne SLR-Knubbel arbeitet nun der aus der X-T3 bekannte BSI-Sensor X-Trans CMOS 4 im APS-C-Format mit 26 statt bisher 24 Megapixeln. 

Die Signalverarbeitung übernimmt der X-Prozessor 4 mit vier CPUs. Die müssen auch ran beim verbesserten Autofokus ab -6EV, den diversen, teils neuen Multi-Shot-Funktionen, dem optimierten OLED-Sucher und der neuen Filmsimulation „Classic Neg“. Videos filmt die X-Pro3 jetzt bis zu 4K mit maximal 30 Vollbildern/s. 

Die schwarz lackierte Fujifilm X-Pro3 kostet knapp 1900 Euro. Für den Body in den Varianten „Dura“ in Schwarz oder Silber mit der vom Uhrenhersteller Citizen entwickelten Oberflächenhärtung Duratect veranschlagt Fujifilm knapp 2100 Euro.

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