Testbericht

Fuji Finepix F650

23.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Obwohl die Auflösung der Finepix F650 nicht an die der A600 herankommt, ist die F650 doch wegen ihres Bedienkomforts, der Ausstattung und Schnelligkeit die bessere Wahl. Mit 290 Euro ist sie noch immer eines der günstigeren Modelle im Test, die Top-Bildqualität anderer F-Kameras wie F10/F11/F30 bietet die F650 nicht.

ca. 1:10 Min
Testbericht
  1. Fuji Finepix F650
  2. Datenblatt
Fuji Finepix F650 Vorderseite
Fuji Finepix F650 Vorderseite
© Archiv

Ungewohnt klobig für eine Fujikamera ist die Finepix F650. Dazu kommt, dass sie nicht mit einem Super-CCD ausgestattet ist, was darauf hindeutet, dass die Kamera von einer Fremdfirma stammt. Trotzdem ist dieses Modell mit 5-fach-Zoom, besserer Ausstattung und großem Display preislich höher positioniert als die A600.

Fuji Finepix F650 Rückseite
Die Fuji F650 ist noch nicht in Deutschland angekommen: Die Kamera tickt nur mit amerikanischen Zeitangaben, was für den europäischen Verbraucher oft irritierend ist.
© Archiv

Der mit 230 000 Pixeln hochauflösende 3-Zoll-Monitor überzeugt zudem auch bei Dunkelheit und rauscht vergleichsweise wenig. Auf der Stirnseite der Fuji F650 liegen der Einschaltknopf und das Moduswahlrad mit innenliegendem Auslöser. Als eine der wenigen im Test bietet sie neben der Programmautomatik auch eine Zeit- und Blendenvorwahl. Neben dem Display liegen die Bedientasten in Form einer Vierrichtungswippe und vier Tasten. Eine Daumenausbuchtung unterhalb der Zoomwippe verhilft der Kamera zu einer guten Griffigkeit. Auf der Vorderseite decken die Finger allerdings leicht den Blitz ab. Der Zoom durchläuft zügig, aber sehr lautstark und grobstufig die Brennweiten von 35 bis 175 Millimetern. Ungewöhnlich schwach für eine Fuji-Kamera ist die Höchstempfindlichkeit von ISO 400. Bei der rauscht es mit 18,3 S/N stärker als bei Fuji gewohnt, während das Rauschen bei ISO 100 mit 34,4 S/N gering ist und zu knackigen Bildergebnissen führt. Die Auflösung ist allerdings gegenüber der Konkurrenz nicht berauschend und fällt nur in der Weitwinkelbrennweite gut aus, während die anderen Objektiveinstellungen schlechter abschneiden. Die F650 braucht 2,5 Sekunden nach dem Einschalten, um betriebsbereit zu sein und löst nach einer kurzen Verzögerung von 0,39 Sekunden aus. Auch der Serienbildmodus kann mit 2,7 Bildern in der Sekunde und bis zu 12 Bildern in Serie überzeugen.

Fuji Finepix F650 Auflösungsdiagramm
© Archiv

Fujifilm FinePix F650

Fujifilm FinePix F650
Hersteller Fujifilm
Preis 220.00 €
Wertung 46.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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