Testbericht

Fuji Finepix F31fd

26.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Das Design der rundum gelungenen F31fd ist zwar sehr schlicht, umso mehr überzeugen ihre "inneren" Werte: Die Fuji bietet die beste Bildqualität im Test - besonders bei höheren Empfindlichkeiten. Allerdings kostet der Testsieger stolze 380 Euro.

ca. 1:10 Min
Testbericht
  1. Fuji Finepix F31fd
  2. Datenblatt
Fuji Finepix F31fd Vorderseite
Fuji Finepix F31fd Vorderseite
© Archiv

Der Wolf im Schafspelz - die Fuji F31fd - profiliert sich nicht durch auffälliges Design, sondern schlicht über die Technik und Bildqualität. Wie ihre Schwestermodelle F10/F11/F20/F30 punktet auch die Fuji F31fd mit ihrer Top-Bildqualität. Da ist zum einen die sehr gute, für 6 Megapixel phänomenale Auflösung von bis zu 1142 Linienpaaren/Bildhöhe bei ISO 100 (Mitte). Zum anderen rauscht auch dieses F-Modell kaum und erreicht bei ISO 400 ein VN von 2,0, was viele ihrer Konkurrentinnen kaum bei ISO 100 schaffen. Auch zeitlich liegt die Fuji vorne: Kurze 1,6 Sekunden vergehen, bis sie aufnahmebereit ist, und zum Fokussieren und Auslösen braucht sie nur 0,38 Sekunden.

Fuji Finepix F31fd Bedienelemente
Die Gesichtserkennung der Fuji F31fd (face detection) versucht bei Gruppenaufnahmen bis zu zehn Gesichter perfekt zu erfassen.
© Archiv

Mit 28 Millimetern ist die Fuji nicht sonderlich dünn, aber sehr griffig. Die kleine Halteausbuchtung auf der Frontseite dient allerdings nur dem Design. Von Vorteil ist die Linkslage des Blitzes: Kein haltender Finger verdeckt ungewollt die Lichtquelle. Auf der leicht geschwungenen Stirnseite liegen neben der Einschalttaste der Auslöser und das kleine Moduswahlrad. Darüber erreicht der Fotograf den Videomodus, die Blenden- und Zeitautomatik und die "Wackelmännchen-Funktion". Die variiert die Empfindlichkeit automatisch, um kurze Belichtungszeiten zu erreichen und somit verwackelten Bildern vorzubeugen. Bei voller Auflösung reicht die ISO-Empfindlichkeit bis 3200. Daneben bietet die Kamera drei ISO-Automatiken mit unterschiedlichen Höchstempfindlichkeiten. Daher verzichtet Fuji auf einen optischen oder mechanischen Bildstabilisator, um das Dreifachzoom zu unterstützen. Das durchläuft geräuschvoll, aber zügig den Brennweitenbereich von 36 bis 108 Millimetern. Eine weitere Automatik ist die Gesichtserkennung: Auch bei Landschaftsaufnahmen registriert sie bis zu zehn Personen und versucht mit der Belichtung und dem Fokus deren Antlitz gerecht zu werden.

Fuji Finepix F31fd Auflösungsdiagramm
© Archiv

Fujifilm Finepix F31fd

Fujifilm Finepix F31fd
Hersteller Fujifilm
Preis 230.00 €
Wertung 61.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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