Testbericht

Fireworks CS 3

12.11.2008 von Redaktion pcmagazin und Tim Kaufmann

ca. 1:25 Min
Testbericht
  1. Prototyping-Software im Vergleich
  2. Screen Designer 1.0
  3. Axure RP Pro 5
  4. Fireworks CS 3
  5. Photoshop

Fireworks CS 3 von Adobe ist ein grafisches Prototyping-Werkzeug, das heißt Sie erstellen keine Wireframes sondern grafische Ansichten der künftigen Website. Anders als Photoshop arbeitet Fireworks überwiegend auf Basis von Vektor-Grafiken, wobei es diese elegant mit Bitmaps verknüpft. So bringt es etwa eine Symbolbibliothek mit, die typische Webseiten-Elemente, insbesondere Formular- Felder enthält. Die Bibliothek lässt sich durch eigene Elemente ergänzen. Dabei bestimmen Sie über eine neun Felder große Matrix, die Sie beim Entwurf über Vektor- und Bitmapsymbole legen, intuitiv welche Bereiche bei Größenänderungen mitskalieren sollen und welche nicht.Fireworks unterstützt Master-Templates, auf denen sich einzelne Seiten aufbauen lassen. In mehrseitigen Dokumenten entspricht jede Seite einer Webseite, Verlinkungen sind genauso möglich wie Menüpunkte mit unterschiedlichen Zuständen.

Webdesign: Prototyping-Software im Vergleich
Die Widgets ermöglichen die schnelle Prototypenarbeit innerhalb des Quality Unit Screen Designers.
© Archiv

Ein äußerst nützliches Hilfsmittel ist Fireworks Suchen- und-Ersetzen. Damit können Sie nicht nur Texte sondern auch Schriften oder Farben komfortabel und über den kompletten Entwurf hinweg austauschen. Ihre fertigen Entwürfe gibt Fireworks auf Knopfdruck als Bildpräsentation in Flash oder HTML samt CSS und Ajax aus.

Als Teil der Creative Suite integriert sich das Programm in den von Adobe erdachten Workflow, bei dem der Prototyp in Fireworks entsteht, grafische Details in Photoshop und Illustrator ausgearbeitet werden und die Realisierung schließlich mit Dreamweaver und Flash erfolgt. Die Grenzen dabei sind nicht immer scharf gezogen. Fireworks verarbeitet Photoshop-Dateien inklusive aller eingebauten Ebenen und Ebenen-Effekte. Damit können auch Designs Dritter problemlos übernommen werden, was keiner der übrigen Kandidaten beherrscht. Mit den Ebeneneffekten produzieren Sie zum Beispiel per Mausklick Schlagschatten und Grafiküberblendungen. Umgekehrt lassen sich Fireworks-Elemente per Kopieren und Einfügen in Flash und Dreamweaver übernehmen und ganze Prototypen in Photoshop weiterverwenden.

Für Webdesigner, die ihren Kunden vor der eigentlichen HTML-Entwicklung Entwürfe präsentieren sollen, ist Fireworks CS 3 eine große Hilfe. Die starke Integration in die Adobe Produktpalette fordert schon fast zwingend die Anschaffung von Flash, Dreamweaver oder zumindest Photoshop, was entsprechende Kosten mit sich bringt. Die Software schlägt mit einem Straßenpreis ab etwa 380 Euro zu Buche.

Auf Seite 5 präsentiert sich Adobes Photoshop...

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