Testbericht

Lexware financial office 2011

12.4.2011 von Thomas Fischer und Björn Lorenz

Kleine Betriebe bewegen sich mit kaufmännischen Komplettpaketen auf der sicheren Seite: Die meisten Anwendungen sind so umfangreich ausgestattet, dass keine weitere Software benötigt wird.

ca. 1:45 Min
Testbericht
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financial office 2011
financial office 2011
© PCgo
financial office 2011
Lexware financial office 2011
© Lexware

Eine dieser Lösungen ist die Einzelplatzanwendung Lexware financial office 2011. Die drei Module Lohnabrechnung, Auftragsbearbeitung und Finanzbuchhaltung sind eng miteinander verknüpft und ersparen einem so manuelle Buchungsarbeit.

Lexware financial office präsentiert sich aufgeräumt mit einer dezenten, interaktiven Benutzerführung. Statt Anwender mit überfrachteten Menüs zu erschlagen, werden nur jene Befehle per Aufklappmenü eingeblendet, die zum gerade gewählten Programmbereich passen.

Während der Arbeit prüft ein aktives Hilfesystem die Datenstrukturen auf Unstimmigkeiten. Logische Eingabefehler findet es zwar nicht, doch dafür aber falsche oder fehlende Kontenzuordnungen, die später stressen können.

Während die meisten anderen Komplettpakete wenig mehr als die Programmhilfe zu bieten haben, liefert financial office betriebswirtschaftliche Informationen und zusätzliche Arbeitshilfen gleich mit.

Auch das Berichtswesen ist überdurchschnittlich gut ausgestattet: Neben Standards wie Bilanz oder Rechnungsausgangsbuch präsentiert die Software aktuelle Kennzahlen - etwa zu Umsätzen oder Offene Posten - als grafisches Business Cockpit.

financial office 2011
Die neue Buchungsmaske zeigt auch das Kontenblatt der angesprochenen Konten an.
© PCgo

Während der Eingabe unterstützt Lexware financial office den Anwender mit zahlreichen Hilfen. In der Auftragsbearbeitung sind beispielsweise Waren durch direkten Zugriff auf den Artikelstamm im Handumdrehen ausgewählt. Wer sich darüber hinaus die Mühe macht Rabatte, Preise und Zahlungsbedingungen zu pflegen, druckt mit wenigen Klicks die Rechnung aus.

Bei der Lohnabrechnung führt hingegen ein mehrstufiger Assistent durch den Parcours, der bei Abrechnungsfehlern auch für die Rückabwicklung und Neuberechnung zuständig ist.

In der Finanzbuchhaltung sorgen unter anderem Buchungsvorlagen für eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit. In der Version 2011 werden die Kontenbewegungen der angesprochenen Einzelkonten in der Buchungsmaske eingeblendet. Buchungsfehler, etwa durch die Auswahl ähnlich klingender Konten, fallen dadurch schneller auf.

Zu den weiteren Neuerungen in der Buchhaltung gehört der vereinfachte Wechsel zwischen Ist- und Soll-Versteuerung bei der Umsatzsteuer. Lexware financial office rechnet im Hintergrund nach beiden Verfahren, sodass Anwender jederzeit wechseln können - auch mitten im Geschäftsjahr. Das ist vor allem für jene Unternehmen von Vorteil, deren Umsatz um den gesetzlichen Grenzwert von 125.000 Euro pendelt.

Testurteil:

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG financial office 2011

279,90 €; www.lexware.de

+ hoher Funktionsumfang+ gute Anwenderunterstützung- moderner PC erforderlich

Gesamtwertung: sehr gut 92 %

Preis/Leistung: sehr gut

Andere Verbesserungen betreffen die Auftragsbearbeitung: Bislang war es eher umständlich, die Berechnung automatisch berechneter Preise zu prüfen. In der Version 2011 lässt sich daher zur Kontrolle die Produktkalkulation per Schaltfläche einblenden. Ebenfalls hinzugekommen sind die Synchronisation von Adressdaten mit Outlook 2010 und eine Schnittstelle zum Bundeszentralamt für Steuern.

Fazit:

Mit einem hohen Funktionsumfang, vorbildlicher Anwenderunterstützung und schneller Bedienung gehört Lexware financial office 2011 zu den besten Komplettpaketen.

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