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Evolutionsgeschichte

Fazit

Inhalt
  1. Quadral Aurum-Set
  2. Fazit

Das Bändchen-Prinzip

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Das Bändchen-Prinzip

1925 meldete Erwin Gerlach das erste Bändchen als Patent an. So ein Bändchen ist im Prinzip eine ganz simple Sache: Man nehme einen Streifen Aluminium-Folie, präge eine Riffelung in die Folie und spanne sie zwischen zwei Magnetblöcke. Fertig.

Im Physikunterricht lernte man die "Drei-Finger-Regel": 1. Magnetfeldrichtung, 2. Stromflussrichtung, 3. Bewegungsrichtung des stromdurchflossenen Leiters. Genau nach diesem Prinzip funktioniert das klassische Bändchen: Da sich beim Musiksignal die Stromflussrichtung ständig ändert, bewegt sich der Aluminium-Streifen vor und zurück und erzeugt mithin Schall.

Die Membran wiegt etwa nur ein Zehntel einer Kalotte und kann somit deutlich höhere Frequenzlagen mit Leichtigkeit erklimmen. Technisch gesehen, gibt es noch eine Schwierigkeit, den etwa 0,1-Ohm-Widerstand des Aluminium-Streifens auf für Verstärker verträgliche 3 bis 4 Ohm zu hieven. Dafür bekommen die Bändchen einen sogenannten Übertrager - eine Art Transformator - vorgeschaltet.

Der magnetostatische Schallwandler ist genau wegen dieses Umstands entwickelt worden. Hier wird eine dünne Kunststofffolie mit einer mäanderförmigen Leiterbahn versehen, die einen Ohmschen Widerstand von etwa 4 Ohm aufweist. Nachteil: Die Folie wird straff eingespannt und kann somit nicht den Hub eines reinen Bändchens bewerkstelligen, ist also durch die untere Grenzfrequenz limitiert.

Fazit

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Tiefgang, Pegelfestigkeit und Verzerrungsarmut der Titan VIII sind erste Klasse. Mit den beiden Subwoofern hält das Set auch Pegelgewittern schadlos stand.

Vor über 30 Jahren erblickte die Quadral Titan I "das Licht der Hörräume", und sie hat auch in der achten Generation nichts von ihrem Status als Ausnahmelautsprecher verloren. Im Gegenteil: In puncto Feinauflösung in den Mitten und Höhen sowie Pegelpotenzial konnte sie nochmals zulegen. Stereo-Hörer werden es zu schätzen wissen.

Auf Heimkino-Freaks kommen schwere Zeiten zu. 20.400 Euro müssen erst einmal angespart werden. Steht das Set der Begierde dann im heimischen Hörraum, werden die meisten sich nicht mehr losreißen können. Da bleibt keine Zeit mehr für andere Hobbys. Aber bitte kein Jammern auf hohem Niveau!

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