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Testbericht

Fazit

Bildformate: Breiter ist besser

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

82 cm (4:3): Es werden kaum noch Filme im klassischen TV-Format gedreht. Alte oder billige Produktionen nutzen es.

Was war das für eine Aufregung, als vor gut zehn Jahren die Breitbildtechnik im Fernsehbereich eingeführt wurde? Schwarze Balken bei der Tagesschau auf 4:3-Fernsehern wurden schnell zur potenziellen Beschneidung des öffentlich-rechtlichen Versorgungsauftrags hochstilisiert.

Doch die Technik ließ sich nicht aufhalten und die physikalischen Kompromisse der Bildröhre (gerne rund wegen Vakuum) zogen den Kürzeren gegenüber den breiten Flachbild-TVs.

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

101 cm (16:9): Ein guter Kompromiss zwischen überholten TV-Gewohnheiten und Kino-Look - das ist der aktuelle TV-Standard.

Kinofilme wurden nicht mehr so oft und so viel an den Seiten beschnitten und der Fernsehabend bekam einen Hauch von Kinoatmosphäre. Dabei gilt im Kino seit Jahrzehnten, dass ein möglichst umwerfender visueller Eindruck nur mit möglichst großem Bild, vor allem in der Breite, erzielt werden kann.

Kinofilme werden in vielen Kameratechniken produziert, weit verbreitet sind dabei die Seitenverhältnisse 1 : 1,85 und 1:2,35, meist "WideScreen" und "Cinemascope" genannt.

Normale WideScreen-Filme passen fast perfekt ins 16:9-TV oder auf Blu-ray Disc, die beide im Bildverhältnis 1:1,77 arbeiten. Super-Breitwand-Produktionen müssen entweder an den Seiten beschnitten oder unten und oben mit schwarzen Balken verziert werden.

Cinema 21:9 - perfekt für Filmfans

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

127 cm (21:9): Großes Kino ging schon in den 60er-Jahren in die Breite. Immer mehr Filme werden so produziert.

Bereits vor einigen Jahren kam Philips auf die Idee, einen speziellen Fernseher für Liebhaber von Kinofilmen zu entwickeln. Sein Bildformat (1:2,39) entspricht dem der breitesten Kinofilme, so dass 4:3-Material winzig, 16:9-Filme mäßig und große Kinoproduktionen überwältigend aussehen.

Ziel ist es, das größte Kinobild in ein möglichst kompaktes und ansehnliches Gehäuse zu bringen. Das gelingt Philips mit dem 50PFL7956, denn er besitzt die Gehäusehöhe eines 40-Zöllers beim 21:9-Kinobildformat eines normalen 53-Zoll-TVs.

Fazit

Dieser Philips-Fernseher ist etwas ganz Besonderes. Schon durch sein Bildformat sticht er aus Hunderten anderer Modelle heraus. Für Kinoliebhaber, die es im Wohnzimmer extravagant aber trotzdem dezent haben möchten, ist dieser Philips optimal.

Seine Ausstattung lässt keine Wünsche offen; mit den kleinen Kompromissen beim Schwarzwert kann man leben. Zum Preis von 2.200 Euro ist der Philips ein außerordentlich guter Fernseher.

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