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Testbericht

Energieeffizienz des Displays

Inhalt
  1. Im Test: Philips TV im Kinoformat
  2. Energieeffizienz des Displays
  3. Fazit

Der Rest vom Bild

Philips ist dafür bekannt, sehr viel am Quellsignal zu manipulieren, um jedes Signal schärfer, heller, sauberer und bunter zu machen. Nach der Installation sind die vielen Optionen, die dafür zuständig sind, erst einmal aktiviert, wenn auch nicht maximal.

Ein sehr natürliches Bild erhält man, wenn man in den Bildmodus Kino wechselt. Dann ist nahezu alles fast so, wie die internationalen TV-Standards es vorschreiben. Gern kann man noch mit einigen Optionen spielen, denn auf das passende Signal (verrauscht, unscharf, fahl oder mit Artefakten behaftet) angewandt, bedeuten sie eine Verbesserung.

Sehr zufrieden darf man mit der gesamten Farbwiedergabe des Fernsehers sein. Sie ist - richtig eingestellt - absolut normgerecht, also natürlich, und auch unter seitlichen Blickwinkeln korrekt. Die Leuchtkraft und die Energieeffizienz des Displays sind nicht überragend, aber filmfreundlich, Effekte wie LCD-Farbflecken oder Banding sind nicht auszumachen.

Nur der Schwarzwert des verhältnismäßig matten Displays lässt zu wünschen übrig. Durch Rand-LED-Beleuchtung halten sich die Möglichkeiten des lokalen Dimmens in Grenzen, so dass bei großen dunklen Flächen Aufhellungen erkennbar sind, die im völlig abgedunkelten Raum stören, im Normalbetrieb aber weniger Auswirkungen haben.

Hier ist der größte Nachteil gegenüber der teureren 9000er-Serie zu sehen, die eine echte Lokaldimmung einsetzt. Bei der Bewegtbild-Darstellung wird auf nur 100 statt 200 Hz gesetzt, unterbrochen von vier LEDSchaltzyklen. Das funktioniert für einen Fernseher seiner Klasse gut, wird jedoch wieder von der 9000er-Serie in den Schatten gestellt.

Der klassische Filmfan wird den harten Kinolook mit 24p-Ruckeln bevorzugen, der entsteht, wenn man jegliche Bewegungskompensation ausschaltet. Clear LCD, das ja eigentlich Bewegungen durch Scannen der Hintergrundbeleuchtung verbessert, kann diesmal zu minimalen Artefakten führen.

3D-Polarisationsbrille

© Philips

3D-Polarisationsbrille

Sehr gespannt waren wir auf den 3D-Modus. Polarisation ist das dazugehörige Verfahren mit den leichten Brillen, aber der verminderten vertikalen Auflösung. Wir erinnern uns: Jede zweite Bildzeile ist in einer Lichtrichtung (drehend) polarisiert, die anderen andersherum. Die Brillengläser besitzen entsprechende Filter, so dass an einem Auge jeweils ein Bild ankommt, das nur aus der Hälfte der TVZeilen besteht.

Wir können die vertikale 3D-Auflösung messen und haben herausgefunden, dass Philips die Vorteile des Cinema 21:9-Displays bei der 3D-Darstellung voll nutzt. Wird ein Cinemascope-Film von Blu-ray wiedergegeben, besitzt er ja schwarze Balken, die etwa ein Viertel der Bildhöhe ausmachen. Der 21:9-Fernseher zoomt dort herein und skaliert das Bild formatfüllend auf sein feiner auflösendes Display.

Im 3D-Modus werden dabei die gut 800 noch inhaltsführenden Zeilen des Bildes auf 540 Pixelzeilen für jedes Auge aufgeteilt. Das sind weitaus mehr, als bei einer Halbierung übrig bleiben, und resultiert in mehr vertikalen Details als bei jedem anderen Polfilter-3D-TV - natürlich bei Cinemascope-3D-Filmen.

Klanglich setzt Philips auf Lautsprecher, die sich an der Rückwand befinden. Erstaunlich, dass nur durch Reflexionen an der Raumwand ein erträglicher Sound herauskommen kann, doch dies gelingt dem 50PFL 7956K gut. Sprache und Musik klingen harmonisch und präzise: wohl gemerkt präzise in puncto Timing und nicht in Sachen Räumlichkeit. Die ist enorm durch die indirekte Abstrahlung überhöht, birgt aber trotzdem viele interessante Effekte.

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