Powerbank

Einova Laptop Power Bank im Test: Mehr Energie für unterwegs

5.12.2022 von Matthias Metzler

Die Laptop Power Bank von Einova ist ein mobiler Zusatzakku mit 63 Watt Gesamtleistung. Wie gut sie sich unterwegs bewährt, zeigt unser Praxistest.

ca. 3:00 Min
Testbericht
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Die 20.000 mAh-Powerbank von Einova lädt auch Notebooks mit USB-C-Anschluss auf.
© Eggtronic

Pro

  • 63 Watt Gesamtleistung (45 Watt USB-C PD)
  • lädt bis zu drei Geräte gleichzeitig
  • Haptik und Verarbeitung

Contra

  • etwas schwer (457 g)
  • nur geeignet für Laptops mit USB-C Netzanschluss
  • weniger geeignet für Laptops mit hoher Leistungsaufnahme

Fazit

Mit der leistungsstarken Einova Laptop Power Bank lässt sich nicht nur das Smartphone, sondern auch das Notebook unterwegs bequem laden. Haptik und Verarbeitung sind top!

Für Handy-, Tablet- und Smartphone-Besitzer ist eine Powerbank heutzutage nichts Ungewöhnliches. Geht der Akku zur Neige, kann man sein Mobilgerät damit auch unterwegs bequem aufladen. Nicht so beim Notebook: Die üblichen Powerbanks bringen in der Regel nicht genügend Ladespannung mit, um ein angeschlossenes Laptop zu laden.

Mit der Einova Laptop Power Bank soll es dagegen möglich sein, so dass wir sehr gespannt auf unseren Praxistest waren. Mit USB-C Power Delivery und USB-A Quick Charge 3.0 unterstützt die Einova-Powerbank die derzeit wichtigsten Schnellladestandards. Die Kapazität beträgt laut Hersteller 20.000 mAh, die maximale Ladeleistung über USB-C PD liegt bei 45 Watt, über QC bei 18 Watt, was summa summarum sehr gute 63 Watt ergibt - alles Werte deutlich über den üblichen Standards. Damit das Laden mit der Powerbank funktioniert, benötigt man natürlich ein Laptop mit USB-C Netzanschluss.

Einova Laptop Power Bank im Praxistest

Unser erstes Test-Notebook ist ein LG gram 17 mit Core i5-CPU und 80 Wh Li-Ion Akku. Den Akku des vollständig entladenen LG gram 17 konnten wir mit der Einova Laptop Power Bank in mehreren Versuchen jeweils auf etwa 70 Prozent aufladen. Während des Ladevorgangs war das Notebook ausgeschaltet.

Im Folgenden haben wir das vollständig entladene LG gram 17 direkt mit dem Akku gestartet, was ebenfalls problemlos möglich war.

Dann unser Härtetest: Um die Einova-Powerbank richtig zu fordern, haben wir auf dem entladenen Notebook sofort nach dem Windows-Start parallel zwei Benchmark-Programme gestartet. Der eingebaute Intel i5-1260P Prozessor der 12. Generation und die Intel Iris Xe-Graphik waren dadurch jeweils zu 100 Prozent ausgelastet. Die Überraschung: Trotz der hohen Systemlast ging das Notebook nicht in die Knie. Die Einova-Powerbank sorgte für eine zuverlässige und konstante Energiezufuhr. Der Akku des Notebooks wurde trotz der Dauerlast weiter aufgeladen, wenn auch deutlich langsamer.

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Unterwegs lassen sich mit der Einova-Powerbank auch mehrere Geräte gleichzeitig aufladen.
© Eggtronic

Als zweites Test-Notebook kam ein Lenovo Yoga Slim 7 Pro mit AMD Ryzen-Prozessor zum Einsatz. Es besitzt einen 61 Wh-Akku, und wird mit einem 95 Watt-Netzteil ausgeliefert. Das liegt deutlich über den 45 Watt USB-C PD, welche die Einova-Powerbank liefert. Das entleerte und heruntergefahrene Yoga-Laptop konnten wir mit einer vollen Ladung der Einova-Powerbank immerhin auf 65 Prozent aufladen.

Der Systemstart des vollständig entladenen Yoga-Notebooks über die Powerbank klappte dagegen erst einmal nicht. Es erschien die Warmeldung: "The connected AC adapter has a lower wattage than the recommended AC adapter which was shipped with the system. To use AC power, please connect the AC adapter which was shipped with the system." Frei übersetzt die Aufforderung doch bitte das mitgelieferte Netzteil von Lenovo zu benutzen.

Mit einem Druck der [Esc]-Taste lies sich die Warnung übergehen. Unser Notebook startete nur mit der Einova-Powerbank als Energiequelle trotzdem. Nach dem Login beschwerte sich Windows sofort über ein"Langsames Ladegerät" und begab sich automatisch in den Stromsparmodus. In diesem konnten wir das Notebook trotzdem nutzen und sogar ein paar leistungsintensivere Anwendungen verwenden.

Der Notebook-Akku wurde währenddessen aber nur gering geladen. Keine Überraschung: Die Powerbank liefert max. eine Spannung von 20 V und eine Stromstärke von 2,25 A - unser Lenovo-Notebook verlangt stattdessen eine Spannung von 20 V und eine Stromstärke von 4,75 A. Immerhin konnten wir den Rechner trotzdem weiterverwenden. Als Notfallreserve taugt die Powerbank also allemal.

Um die Powerbank selbst wieder einsatzbereit zu bekommen, empfiehlt sich ein optionales Netzteil mit mindestens 30 Watt. Damit beträgt die Ladedauer laut Einova 3:30 Stunden. In unserem Praxistest kamen wir auf 3:20 Stunden.

Sehr gut gefallen haben uns zudem die saubere Verarbeitung sowie die angenehme Haptik dank der hochwertigen Leinen-Canvas-Bespannung.

Einova Laptop Power Bank im Test: Fazit

Mit der leistungsstarken Einova Laptop Power Bank lässt sich nicht nur das Smartphone, sondern auch das Notebook über USB-C unterwegs bequem aufladen. Haptik und Verarbeitung sind top!

Dazu muss das Laptop einen USB-C-Port zum Aufladen mitbringen, außerdem sollte dessen Strombedarf nicht zu hoch sein. Auf der sicheren Seite ist man, wenn die maximale Leistungsaufnahme des aufzuladenden Notebooks unter 45 Watt liegt. Bei Laptops mit höherem Energiebedarf lädt der Computer evtl. sehr langsam, was Windows entsprechend anzeigt.

PC Magazin CHECK: SEHR GUT
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Herstellerangaben

Vollbildansicht
Einova Laptop Power Bank
Abmessungen (HxBxT) 171 x 102 x 16 mm
Gewicht 457 g
USB-C Ausgang 45 W Netzgerät
USB-A Ausgang 1 10,5 W
USB-A Ausgang 2 18 W Schnellladung
Gesamtleistung 63 W
Batteriekapazität 20,000 mAh / 74 Wh
Kabel USB-C to USB-C, 95 cm

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