elektronische Buchalternative

E-Book-Reader im Vergleich

20.12.2021 von Margrit Lingner

Rund um die Uhr Bücher einkaufen und gleich eintauchen in den neuen Schmöker, das ist mit den neuen E-Book-Readern ein echtes Vergnügen.

ca. 1:55 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. E-Book-Reader im Vergleich
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  4. Tolino vision 6 im Test
  5. E-Book-Reader im Vergleich - Testverfahren
E-Book-Vergleich
E-Book-Reader sind leicht, ausdauernd, haben knackscharfe Bildschirme und viel Speicher. Doch vor dem Kauf ist einiges zu bedenken.
© Poketbook

Während der Corona-Pandemie hat die Beliebtheit elektronischer Bücher und E-Book-Reader deutlich zugenommen. So ermittelte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dass der Umsatz von E-Books am Publikumsbuchmarkt im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent gestiegen ist. Der Absatz elektronischer Bücher stieg in diesem Zeitraum um 8,3 Prozent auf 20,3 Millionen verkaufte Exemplare. Dass sich immer mehr Leseratten für das digitale Lesen entscheiden liegt unter anderem daran, dass es einfach sehr bequem ist. Unabhängig von Ort und Zeit liegt die Welt der Bücher immer nur ein paar Mausklicks weit entfernt.

Eintauchen in die Welt der E-Book-Reader Hinzu kommt: Die elektronischen Lesegeräte sind inzwischen besser geworden. Sie wiegen nicht mehr als ein Taschenbuch, bieten aber Platz für eine ganze Bibliothek. Anders als bei Tablets oder Smartphones hält ein E-Book-Reader selbst bei intensivem Lesen locker mehrere Tage oder gar Wochen durch. Wer neu in die Welt des digitalen Lesens eintauchen will, kann E-Books zunächst einmal mit einem Smartphone oder Tablet und der passenden App ausprobieren. Zwar mag es sein, dass sich Tablets gut dazu eignen, um Zeitschriften oder Comics zu lesen; wer aber gerne mal einen dicken Schmöker verschlingt, dürfte sich schnell über die Akkulaufzeiten seines Mobilgeräts ärgern. Für echte Leseratten lohnt sich die Anschaffung eine E-Book-Readers auf jeden Fall. Besonders teuer muss der Einstieg in die digitale Lesewelt nicht unbedingt sein, schließlich gibt es Einsteigergeräte schon für weniger als hundert Euro.

Sicher ist, dass E-Books günstiger sind als gedruckte Bücher. Die Anschaffung eines E-Lesegeräts lohnt sich also schon nach wenigen gekauften Büchern. Wer auf Komfortfunktionen wie Smartlight nicht verzichten möchte, greift zur neuen Mittelklasse, also zu den E-Book-Readern in diesem Vergleichstest. Allerdings müssen sich Leseratten beim Kauf eines E-Book-Readers gleich für einen ganzen Bücherkosmos entscheiden. In Frage kommen Amazons Kindle oder die E-Reader, mit denen bei deutschen Buchhändlern eingekauft werden kann (EPUB-Format).

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Lesen mit Apps

Zu allen drei E-Book-Readern im Test gibt es eine App fürs Smartphone oder Tablet. Damit lässt sich ein spannender Roman unabhängig vom E-Reader auf dem Mobilcomputer weiterlesen. Wer die WLAN-Verbindung an seinem Lesegerät nicht ausgeschaltet hat, profitiert davon, dass die jeweilige Position im Buch gespeichert und synchronisiert wird. Und selbst wenn mal ein Bücherwurm sich ein neues E-Lesegerät gönnt, hat er über Cloud und App jederzeit Zugang zu seiner virtuellen Bibliothek. Allerdings muss er dabei in dem Bücheruniversum bleiben, dem er sich anfangs verschrieben hat. Wer von einem Kindle zu einem Tolino oder einem Pocketbook-Reader (oder umgekehrt) wechseln will, muss seine Lieblingsbücher umständlich konvertieren.

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