Testbericht

DVBLink TVSource Connected Edition

Die Software TVSource der Firma DVBLogic hebt Barrieren beim Mediacenter auf, was vor allem Besitzer von DVB-C-Karten freuen dürfte. Außerdem werden auch die Probleme mit HD, DiSEqC sowie der CI-Unterstützung beseitigt.

© PC Magazin

dvblink, tvsource

© PC Magazin

Das Mediacenter in Windows 7 unterstützt standardmäßig noch keine DVB-C-Karten und macht Probleme mit HD, DiSEqC sowie der CI-Unterstützung. Ein Mischen unterschiedlicher DVB-Quellen ist ebenfalls nicht vorgesehen, ebenso wenig das Streamen von Live-TV in das Mediacenter eines anderen Rechners oder per UPnP.

Die Software TVSource der Firma DVBLogic will zusammen mit dem Server Network Pack diese Beschränkungen über Bord werfen. Tatsächlich fungiert der TV-Server wie ein Proxy als Verwalter der DVB-Hardware und wird vom Mediacenter entweder lokal oder über das Netzwerk über einen virtuellen DVB-Treiber angesprochen.

Die Software klinkt sich zudem in die Programm-sowie die EPG-Verwaltung ein und erlaubt auch alternativ die Nutzung der DVB-EPG-Informationen sowie den Import von XMLTV-Daten. Andere Rechner im Netzwerk rufen den Stream und die EPG-Daten nach Angabe von Server-IP-Adresse ebenfalls mithilfe der virtuellen DVB-Treiber - oder per UPnP ab.

Die Einrichtung der Software ist nicht ganz trivial, aber glücklicherweise Schritt für Schritt, wenn auch sehr knapp, in Englisch erklärt. Die Streaming-Leistung ist von der verwendeten Hardware abhängig, die Installation der Testversion ist daher zunächst zu empfehlen.

Bei unserem Test mit zwei Hauppauge-DVB-S2-Karten im Server lag die Umschaltzeit beim Client rund 1 bis 2 Sekunden höher als beim "Direktempfang", Aussetzer oder Blöcke im Bild gab es selbst bei HD mit einer 100-MBit/s-Leitung nicht.

Fazit:

Fortgeschritte DVB- und Mediacenter-Fans dürften um diese Erweiterung kaum herum kommen.

Testurteil:

DVBLink TVSource Connected Edition

ca. 35 Euro; www.dvblogic.com

Betriebssystem: Windows Vista inkl. TV-Pack, Windows 7

Unterstützte Hersteller: Hauppauge/Pinnacle, Technisat, Technotrend, Terratec, TeVii, Twinhan/Azurewave

Gesamtwertung: gut 80 %

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Fotosoftware

Corel setzt in der neuen Version von Paintshop vollständig auf 64-Bit-Unterstützung. Welche Auswirkungen das hat, lesen Sie hier im Test.
Testbericht

Die Freeware Jing schneidet alle Abläufe auf dem Monitor mit. PCM Professional überprüft im Test, wie zuverlässig das klappt.
Adobe Creative Cloud 2014

Die Adobe Creative Cloud 2014 lockt mit einem relativ günstigen Preismodell für Photoshop CC. Wir haben die Software getestet.
Videoschnitt für Profis

Wir haben Magix Video Pro X7 im Test. Die Videobearbeitungs-Software spielt in der Oberliga mit und unterstützt professionelle Formate.
Adobe Photoshop CC

Lightroom CC aus der Cloud gibt es nur im Abo mit Photoshop und jetzt auch für Android. Im Test läuft Lightroom 6 rasend schnell.