Nintendo Switch

Donkey Kong Country: Tropical Freeze im Test

Donkey Kong Country: Tropical Freeze erschien bereits für die Wii U und hat jetzt den Sprung auf die Nintendo Switch geschafft. Der Test.

Donkey Kong Country: Tropical Freeze im Test

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BU
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Pro

  • Ungeheure Abwechslung
  • Guter Schwierigkeitsgrad
  • Hervorragendes Level-Design
  • Liebevolle Inszenierung

Contra

  • Grafisch leicht angestaubt

Fazit

Donkey Kong Country: Tropical Freeze ist wohl eines der abwechslunsgreichsten Jump’n Runs auf dem Markt. Top!
Hervorragend

Ja, Donkey Kong Country: Tropical Freeze ist nicht neu. Es erschien bereits 2014 für die Nintendo Wii U und hat es vier Jahre später nun also auch auf die Nintendo Switch geschafft. Das hat genau einen Grund: Die Switch verkauft sich deutlich besser als seinerzeit die Wii U. Dementsprechend möchte Nintendo natürlich auch den Switch-Jüngern das vorzügliche Jump’n Run nicht vorenthalten.

Aber hat sich auch was geändert? Diese Frage dürften sich vor allem diejenigen stellen, die Donkey Kong Country: Tropical Freeze bereits auf der Wii U gespielt haben. Die Antwort? Jain. Denn der Port ist auf technischer Seite zwar gelungen, immerhin läuft das Spiel im TV-Modus mit butterweichen 60 fps auf 1080p und im Handheld-Modus ebenso flüssig mit 720p. Doch seine Herkunft kann Donkey Kong Country: Tropical Freeze nicht verleugnen. Karge Texturen, grobe Polygone – all das hat der Switch-Port mit seinem Wii-U-Klon gemein. Das fällt jedoch nur auf, wenn man sich in den Levels Zeit lässt. Ansonsten lenken das detailverliebte Level-Design und der treibende Soundtrack von den Schwächen ab.

Neu in der Switch-Version sind die HD-Rumble-Unterstützung und die Gestensteuerung. Durch Ersteres fühlt sich Donkey Kong Country: Tropical Freeze gleich noch etwas wuchtiger an.  Letzteres ist aber eher ungenau und eignet sich wenig für den durchaus knackigen Schwierigkeitsgrad. Doch auch das ist nicht neu für eingefleischte Donkey-Kong-Fans. Denn im Gegensatz zu den Mario Jump’n Runs waren die Affen-Games schon immer einen Tick härter, auch mit manchem Frust-Moment musste man immer mal wieder rechnen. Das hat sich in Donkey Kong Country: Tropical Freeze nicht geändert. Dabei bleibt das Spiel aber stets fair und ausgewogen. Konzentration ist jedoch unabdingbar.

Donkey Kong Country: Tropical Freeze im Test

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Wer indes eine ruhige Kugel schieben will, für den gibt es in der Switch-Version jetzt den Funky-Mode. In diesem sind wir mit Funky Kong unterwegs, der im Gegensatz zu Donkey Kong einige Zusatz-Moves auf dem Kerbholz hat. Wir können in der Luft schweben, schützen uns mit seinem Surfbrett vor Stacheln und verfügen über mehr Leben als Donkey Kong. Auch unter Wasser ist Funky Kong der König im Affenstall, denn er kann unendlich lang die Luft anhalten. Vor allem für jüngere Spieler, die mit Donkey Kong Country: Tropical Freeze das erste Mal ein Spiel mit dem sympathischen Affen ausprobieren, ist dieser Modus absolut zu empfehlen. Schade nur, dass man im Funky-Modus auf die unterschiedliche Sidekicks von Donkey Kong verzichten muss.

Didi Kong hilft dem Großen mit seinem Jetpack und hält ihn länger in der Luft. Mit Dixie Kongs Haar-Helikopter gelangen wir an vorher unerreichte Plattformen und der alte Cranky Kong – der in Donkey Kong Country: Tropical Freeze sein Debüt gibt – schützt uns mit seinem Krückstock vor Stacheln. Allerdings nur, wenn wir die Sprünge richtig timen.

An der Story hat Nintendo nichts verändert. Aber sind wir mal ehrlich, die ist sowieso nur Mittel zum Zweck und schnell abgehandelt. Die fiesen Viehkinger aus dem Eismeer überfallen Donkeys tropische Insel und versetzen diese in Froststarre. Das Ziel? Natürlich. Die Viehkinger dahin schicken, wo das Eis nie schmilzt ...

Donkey Kong Country: Tropical Freeze: Abwechslung pur

Donkey Kong Country: Tropical Freeze im Test

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Auch an der Level-Vielzahl hat Nintendo nicht geschraubt. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn die insgesamt sechs Welten überzeugen noch immer durch ihre Abwechslung und die unterschiedlichen Herausforderungen. Wir rennen, hüpfen, klettern und fliegen durch die Gegend. Wir schwingen an Lianen hin und her, fahren in Loren über halsbrecherische Pisten, reiten auf dem Rücken von Nashorn Rambi oder fliegen mit Raketen-Fässern durch die Gegend – eine wahre Jump’n-Run-Wonne!

Und zu tun haben wir in den Levels auch genug. Wir sammeln Bananen, Herzen oder Puzzlestücke, mit denen wir Zusatzinhalte freischalten. Oder sammeln die Buchstaben K, O, N und G ein, um besonders schwierige Levels freizuschalten. Von besonderem Interesse sind allerdings die Bananen-Münzen, mit denen wir im Shop – Mikrotransaktionen gibt es Gott sei Dank nicht – neue Items kaufen können. Dazu zählen nicht nur weitere Leben, sondern auch Hilfen von Papagei Squawks, der uns in Levels Tipps gibt, wo wir die versteckten Puzzleteile finden.

Doch damit ist noch immer nicht genug! Denn Donkey Kong Country: Tropical Freeze bietet zusätzlich einen Speedrun-Modus, in dem wir gegen die Zeit die Levels durchkämmen und uns auf Online-Bestenlisten nach oben arbeiten können. Für besonders Hartgesottene gibt es zusätzlich den Modus „Extraschwer“. Hier müssen wir die Levels mit nur einem Herz überstehen – und das ist wirklich kein Zuckerschlecken. Wer Lust auf diese beiden Modi hat, muss allerdings vorher einmal durch das gesamte Spiel huschen.

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Auf der Nintendo Switch können wir außerdem zu zweit durch die Levels hetzen. Das funktioniert auch mit zwei Joy-Pads zufriedenstellend, artet aber schnell in Unübersichtlichkeit aus, wenn ein Spieler zurück hängt. Für Zwischendurch aber ein ordentlicher Spaß.

Donkey Kong Country: Tropical Freeze im Test - Fazit

Donkey Kong Country: Tropical Freeze ist an Abwechslung kaum zu überbieten. Technisch kann es zwar nicht so recht mit Super Mario Odyssey mithalten, macht aber auf der Switch noch immer eine tolle Figur. Das Level-Design ist gelungen, die Steuerung präzise, der Schwierigkeitsgrad angenehm hoch und die zahlreichen Zugaben gelungen. Na klar, wer Donkey Kong Country: Tropical Freeze bereits auf der Wii U gespielt hat, für den ist vieles ein alter Hut. Dennoch kann ein Neukauf lohen, wenn man mit Funky Kong abhängen will, zu zweit zocken möchte oder auf HD-Rumble und Gestensteuerung abfährt.

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