Testbericht

Dörr GPS Photo Logger - GPS-Route

7.12.2010 von Sabine Schneider

Mit einem schwarzen Stick so groß wie ein Feuerzeug bietet Dörr einen GPS-Photologger für Kameras an. Im Gegensatz zu anderen Geräten dieser Art zeichnet der Dörr-Logger GPS-Daten kameraunabhängig und im Dauerbetrieb auf.

ca. 1:20 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Dörr GPS Photo Logger
Dörr GPS Photo Logger
© Archiv

Ein einmaliges Betätigen der "Interest Point"-Taste genügt, um die Aufzeichnung einer Reiseroute zu aktivieren. Später am Rechner kann der Anwender Fotos und andere Medien einzeln oder ordnerweise in die Route integrieren. Dazu gleicht die beigefügte Software die Aufnahmezeit in den Exif-Daten mit den gespeicherten Geodaten (Datum, Uhrzeit, Höhenmeter, Koordinaten und Geschwindigkeit) ab. Die Zeitzone kann nachträglich angepasst werden, sollte der Fotograf vergessen haben, dies in den Kameraeinstellungen anzupassen. Die komplette Route lässt sich in Google Earth oder in Google Maps darstellen. Zudem kann sie direkt auf Plattformen wie Flickr oder lockr geladen werden.

Auf der Breitseite des Geräts versteckt sich geschützt  unter einer Kappe ein USB-Stecker, mittels dessen der Tagger mit dem USB-Port des Rechners verbunden wird.  Mit dem korrekten Treiber-Update (Windows-7-Treiber befindet sich nur auf der Website) und anschließendem Rechner-Neustart kann man das Gerät, etwa die Aufzeichnungsintervalle (Strecken- oder zeitabhängig), individuell konfigurieren. Zur Stromversorgung ist der Stick mit einem Akku ausgestattet, der via USB geladen wird. Die Ladedauer beträgt zwei Stunden. Damit läuft das Gerät im Dauerbetrieb bis zu 18 Stunden. Auf dem internen 2 MB Flashspeicher lassen sich bis zu 240 000 Datenpoints hinterlegen, was bei einem Fünf-Sekunden-Abstand einer Gesamtaufzeichnung von 14 Tagen entspricht.

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Via USB 2.0 lassen sich die gespeicherten "Interest Points" routenweise auf den Rechner laden und mit Fotos bestücken.
© Archiv

Die Datenerfassung funktioniert größtenteils zuverlässig über die Ansteuerung von insgesamt 65 Satelliten. Im Kaltstart muss man allerdings mitunter bis zu einer Viertelstunde oder länger warten, bis das Gerät korrekt geortet hat. Im Test hatte der Dongle zudem mit Empfangsunterbrechungen von teils mehreren Minuten zu kämpfen. Auch die  Empfangsgenauigkeit wich um teils 100 m vom tatsächlichen Standort ab, was beides unter Umständen die falsche Zuordnung einiger Bilder erklären kann.

Fazit: Konzept und Handhabung passen, allerdings treten teils Empfangsschwierigkeiten auf. Satelliten-Ortung aus Kaltstart dauert lange, bis zu 15 Minuten. Preis-Leistung: befriedigend.

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