Testbericht

Die Wahl der Komponenten

Ob man auf einen DVD-Brenner verzichten kann und möchte, das muss jeder Anwender für sich selbst entscheiden. Fakt dürfte aber sein, dass die meisten Nutzer das Laufwerk vorwiegend für die Installation neuer Software einsetzen. Da man das aber nur selten tut und das Laufwerk ansonsten überflüssigerweise mit sich herumschleppt, dürfte der Verzicht auf ein internes Laufwerk für viele Anwender also durchaus sinnvoll sein. Man spart ein paar Gramm und der Hersteller kann das Gerät flacher bauen. UMTS-Module und Solid-State-Festplatten sind momentan noch ausschließlich den teureren Geräten vorbehalten, wie etwa dem Lenovo X301. Wer unterwegs surfen und sich dabei nicht auf die Verfügbarkeit von WLANNetzen verlassen möchte, der kommt an einem UMTS-Modul kaum vorbei.

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15-Zöller sind laut Intel-Prognose auf dem Rückzug, kleinere und größere Geräte im Vormarsch.

Allerdings werden inzwischen zahlreiche preiswerte USB-Sticks als Alternative angeboten, die sich zumindest für den gelegentlichen Einsatz ebenso eignen. Solid-State-Platten wie die im Lenovo verbaute 128 GByte Disk haben im Vergleich mit konservativen Festplatten zahlreiche Vorteile. Sie arbeiten rasend schnell, erzeugen keinerlei Abwärme, verbrauchen wenig Strom und sind unempfindlich gegen Erschütterungen aller Art. Diese Vorteile werden im Moment aber noch teuer erkauft. Satte 2,25 Euro kostet die im Lenovo verwendete Samsung-Platte pro GByte, für eine "normale" Festplatte sind lediglich 17 Cent pro GByte fällig. Gegenwärtig sind SSD-Platten also noch eher den "Luxus-Artikeln" zuzuordnen, doch dürfte sich das bald ändern.

Quick-Info

Packard-Bell Butterfly S-EC-100
Internet
www.packardbell.de
Preis
599,00 €
Preis/Leistung
sehr gut
Weitere Details

75 Punkte

Fazit:
Der Preis ist mehr als heiß beim schönen Packard-Bell. Das Notebook hält mehr als 10 Stunden durch, die Tastatur ist leider schlecht beschriftet.

Vier der sechs Testkandidaten waren mit Strom sparenden Ultra-Low-Voltage Prozessoren ausgestattet. Das machte sich in der Akkulaufzeit und in den Benchmark- Ergebnissen bemerkbar. Einerseits wurden Laufzeiten bis zu 10,5 Stunden gemessen, andererseits arbeiten die Stromsparer mit weniger GHz und leisten auch deutlich weniger, was sich etwa durch den langsameren Aufbau komplizierter Webseiten bemerkbar macht.

Dennoch: Die Prozessoren eignen sich perfekt für Anwender, die ihr Notebook vorwiegend unterwegs und mit Akku betreiben. Wer dagegen vorwiegend an der Steckdose arbeitet, muss auf die Extraleistung einer Standard-CPU nicht verzichten.

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Computer:Notebooks

Die solide Verarbeitung bringt Toshiba den Testsieg.

Lenovo verwendete Samsung-Platte pro GByte, für eine "normale" Festplatte sind lediglich 17 Cent pro GByte fällig. Gegenwärtig sind SSD-Platten also noch eher den "Luxus-Artikeln" zuzuordnen, doch dürfte sich das bald ändern. Vier der sechs Testkandidaten waren mit Strom sparenden Ultra-Low-Voltage Prozessoren ausgestattet. Das machte sich in der Akkulaufzeit und in den Benchmark- Ergebnissen bemerkbar. Einerseits wurden Laufzeiten bis zu 10,5 Stunden gemessen, andererseits arbeiten die Stromsparer mit weniger GHz und leisten auch deutlich weniger, was sich etwa durch den langsameren Aufbau komplizierter Webseiten bemerkbar macht. Dennoch: Die Prozessoren eignen sich perfekt für Anwender, die ihr Notebook vorwiegend unterwegs und mit Akku betreiben. Wer dagegen vorwiegend an der Steckdose arbeitet, muss auf die Extraleistung einer Standard-CPU nicht verzichten.

Quick-Info

MSI X340
Internet
www.msi-technology.de
Preis
788,00 €
Preis/Leistung
gut
Weitere Details

72 Punkte

Fazit:
Flacher und schicker als das MSI-Notebook ist niemand sonst. Allerdings fielen DVD-Laufwerk und starker Akku der Bauform zum Opfer.

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