Netzwerk aus der Steckdose

Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit im Praxis-Test

Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Powerlan Adapter Starter Kit im Praxis-Test: Wie schnell läuft die Einrichtung und wie stabil ist das Netzwerk aus der Steckdose?

© Devolo

Wir haben das Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Powerlan Adapter Starter Kit ausprobiert!
Jetzt kaufen
EUR 149,99

Pro

  • Schnelle Einrichtung
  • Verschlüsselung auf Knopfdruck
  • Stabile Datenübertragung

Contra

  • Anleitung umfasst nur Inbetriebnahme

Fazit

Mit dem Starter Kit von Devolo stopfen Sie Funklöcher und bekommen eine stabile Netz-Verbindung in jede Ecke des Hauses.
Hervorragend

"Stoppt die WLAN-Schwäche" und "Endlich: WLAN Überall" - mit diesen Worten auf dem Karton vom Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Powerlan Adapter Starter Kit möchte der Aachener Hersteller für Netzwerk-Hardware den Käufer überzeugen. Das Ziel: mehr WLAN-Reichweite - und das lückenlos in Haus oder Wohnung. Wir machen den Praxis-Test und konzentrieren uns auf die Einrichtung und die Übertragungsgeschwindigkeiten von Powerline im Heimnetzwerk. Denn Letztgenannte bestimmt, wie schnell das WLAN-ac am Ende wird.

Devolo richtet sich mit dem Starter Kit an Nutzer, die Ihren WLAN-Zugangspunkt nicht zentral in einer Wohnung oder dem Haus unterbringen können- und somit an manchen Stellen "Funklöcher" oder einfach eine langsame Verbindung haben. Anstatt Signale per WLAN-Repeater aufzufangen und weiterzugeben - was oftmals instabil funktioniert -, wird zwar auch ein weiteres Drahtlosnetzwerk aufgespannt.

Dieses läuft aber unabhängig vom eigentlichen WLAN. Die Verbindung vom Router zum zweiten WiFi-Zugangspunkt wird über Powerline (oder dLAN) überbrückt. Powerline nutzt die Stromleitungen im Haus - der Vorteil: Sie belegen in dichtbebauten Gegenden nicht einen weiteren WLAN-Kanal und können über das Stromnetz praktisch an jeden Punkt Ihres Hauses neue Zugänge zum Heimnetzwerk und somit auch das Internet schaffen.

Dafür bringt das Starter Kit zwei Powerline-Module mit bis zu 1200 Mbit/s (etwa 150 Megabyte pro Sekunde) bei der Datenübertragung mit. Die 1.200 Mbit/s beziehen sich auf den Datenfluss in der Stromleitung. Da ein Powerline-Modul normalerweise an den Router angeschlossen wird und deren eingebaute Switches höchstens Gigabit-Verbindungen unterstützen, ist das die theoretische Grenze. Powerline-Neulinge müssen wissen: Der Wert ist tatsächlich nur theoretisch und in der Praxis höchstens unter Idealbedingungen zu erreichen. Davon sind Wohnhäuser und Wohnungen jedoch weit entfernt. Als Faustregel gilt: Ein Viertel der theoretisch möglichen Bandbreite ist erreichbar. Schaffen wir das? Dazu auf den folgenden Seiten mehr.

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