Testbericht

Dell Inspiron Zino HD

Dell Inspiron Zino HD

Bei unserem Testgerät war aber die gegen 70 Euro Aufpreis erhältliche MXM-Karte mit dem stärkeren Radeon HD 4330 montiert, die zum Vorschein kommt, wenn man die Bodenplatte des Rechners demontiert. Mit der zusätzlichen Grafikkarte schnitt der Zino HD im 3DMark Vantage mit 708 Punkten auch deutlich besser ab, als die Atoms mit ihrer Nvidia-Grafik. Für ernsthafte 3D-Games ist aber auch der Dell immer noch zu langsam.

Auf der Unterseite des Mainboards sitzen auch bei beiden jeweils 2 GByte große DDR2-800-Speichermodule. Als Prozessor sitzt auf dem Sockel AM2 ein Athlon X2 3250e. Der Dual-Core-Prozessor ist eine Low-Voltage-Variante des 65nm-Athlon-X2 mit 1,5 GHz Taktfrequenz und einem TDP von 22 Watt.

Das ist zwar deutlich mehr als die 8 Watt, die der Athlon 330 mit 1,6 GHz aufnimmt, aber dafür ist der AMD-Prozessor auch schneller, wie die Benchmark-Ergebnisse zeigen: Der Atom 330 kommt im CPU-Benchmark Cinebench R10 auf 1870 Punkte, der Athlon X2 3250e erzielt 2300 Punkte. Gemessen wurde jeweils das xCPU-Rendering in der 64-Bit-Version des Benchmarks.

Das und die stärkere Grafik des Zino HD spiegeln sich auch in der Systemleistung wieder: Im PCMark Vantage erreicht der kleine Dell immerhin 2777 Punkte. Die Leistungsaufnahme hält sich mit 35 Watt im Leerlauf und 43 Watt maximal trotz der zusätzlichen Grafikkarte noch in Grenzen. Sie liegt 8 Watt über der des CLVE TVBE oder des Firstway HTPC.

An der Rückseite des 20 cm breiten und 9 cm hohen Gehäuses sitzen sogar zwei E-SATA-Ports für externe Festplatten. Einen digitalen Audioausgang wie bei den Atom-Rechnern mit ihren Zotac-Mainboard sucht man dagegen vergebens.

Komplettiert wird die Hardware-Ausstattung des Dell Inspiron Zino HD durch eine Terabyte-Festplatte von Seagate sowie ein Blu-ray-Combo-Laufwerk von Hitachi-LG. Anders als bei den anderen Testgeräten war hier aber schon eine Blu-ray-Version von Cyberlinks PowerDVD mit auf der Festplatte.

Testprofil

DellInspiron Zino HD
www.dell.de
649 Euro

Mini-Multimedia-Rechner

Weitere Details

100 Prozent

Testurteil
sehr gut

Die Hardware ist in einem kompakten Kunststoffgehäuse untergebracht, das mit verschiedenen farbigen oder gemusterten Deckeln angeboten wird, die aber 25 oder 40 Euro Aufpreis kosten. Zum Lieferumfang des 649 Euro teuren Inspiron Zino HD gehören auch noch eine schnurlose Tastatur nebst passender Maus. Bei den drei Atom-Rechnern im Testfeld muss die Eingabeperipherie noch zusätzlich erworben werden.

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