Testbericht

Datacolor Spyder 3 Pro - Monitorspinne

22.12.2010 von Joachim Sauer

Der Spyder 3 Pro ist inzwischen schon einige Zeit auf dem Markt und viel erprobt. Datacolor liefert für den Spektralphotometer zwei Montagemöglichkeiten, wobei der Saugnapf eigentlich nur für alte Röhrengeräte geeignet ist - empfehlenswert ist die Saugnapfverwendung wegen des Drucks bei Displays nicht.

ca. 0:45 Min
Testbericht
Datacolor Spyder 3 Pro
Datacolor Spyder 3 Pro
© Datacolor Spyder 3 Pro

Besser man stabilisiert den Spyder mit dem mitgelieferten Gegengewicht am Kabel. Nach der Installation, einem Neustart und der Seriennummerneingabe zeigt die Software eine Auswahl der messbaren Geräte.

Datacolor fragt die Bedienelemente des zu kalibrierenden Monitors ab und passt dementsprechend den Bedienablauf der Messung an das Gerät an. Zudem fragt die Software nach, ob es sich um eine ganz neue Kalibrierung oder lediglich um die Überprüfung eines bereits vorhandenen Farbprofils handelt.

Der Messvorgang fällt beim Spyder etwas komplizierter aus als bei den anderen beiden Testkandidaten. Für ein richtiges Ergebnis sollten sich Laien auf jeden Fall die kleinen Kurzanleitungen zu jedem Schritt genau durchlesen. Sehr schön: Der Spyder kann, wenn er permanent am Rechner angeschlossen ist, das Umgebungslicht überwachen. Allerdings wirft er dann lediglich eine Mitteilung über die momentanen Lichtverhältnisse aus.

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Der Spyder 3 Pro zeigt nach der Kalibrierung einige Testbilder anhand derer sich die Vorher/Nachher-Wirkung gut vergleichen lässt.
© Archiv

Das Bild wirkt insgesamt recht farbintensiv wobei die Differenzierung auch bei feinen Abstufungen noch gut zu erkennen ist. Allerdings ist die Aussteuerung insgesamt relativ dunkel - feine Schwarzwerte kann man nicht mehr unterscheiden.

Fazit: Datacolor liefert den Preistipp mit zuverlässiger Hard- und Software und ordentlichem Kalibrierungsergebnis

Download: Tabelle

www.datacolor.com

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