Blitz für Canon, Nikon und Sony

Cullmann CUlight FR60 im Test

26.4.2017 von Reinhard Merz

Der CUlight FR60 von Cullmann kommt serienmäßig mit einem Funkempfänger. Was das Blitzgerät sonst noch kann, erfahren Sie in unserem Testbericht.

ca. 1:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Cullmann CUlight FR60C
Das Cullmann CUlight FR60 ist für weniger als 250 Euro ausgesprochen gut ausgestattet, Funkempfänger zur Fernsteuerung inklusive.
© Cullmann

Pro

  • Exzellente Verarbeitung
  • Schnelle, bequeme Befestigung
  • Gutes Display
  • 2,4-GHz-Funkempfänger integriert

Contra

Fazit

ColorFoto Kauftipp: Ausstattung

Zur photokina 2016 stellte Cullmann die CUlight-FR60-Blitze für Canon-, Nikon und Sony-Kameras vor – zu erkennen an den Endungen C, N oder S. Dazu gibt es wichtiges Blitzzubehör wie einen passenden Powerpack, Softbox-Sets und mehr. Das Blitzgerät für 250 Euro integriert sich in die jeweiligen Systeme und unterstützt neben manuellen und TTL-Funktionen auch den Drahtlosbetrieb als Master oder Slave. Dank Leitzahl 60 (ISO 100, 200 mm) kann das CUlight FR60​ auch größere Räume ausleuchten.​

Praktische Features wie Kurzzeitsynchronisation (bis 1/8 000 s), Stroboskop-Funktion und Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang sind fast schon selbstverständlich; als Bonbon hat das CUlight FR 60 trotz des moderaten Preises zusätzlich einen 2,4-GHz-Funkempfänger integriert. Die Steuerung entfesselter Blitze per Funk ist weniger störanfällig als mit optischen Systemen und kann deutlich größere Distanzen überbrücken. Als Master kann das CUlight FR60 bis zu fünf Blitzgruppen steuern, und mit 32 Kanälen stehen dabei auch bei hohem „Fotografenaufkommen“ ausreichend Optionen zur Verfügung.​

Cullmann CUlight FR60C Seite
Die Anschlüsse für ein externes Powerpack, Blitzsynchronisation und USB liegen hinter einer gemeinsamen Abdeckung, die nicht für die Ewigkeit gemacht zu sein scheint.
© Weka/Archiv

Die Verarbeitung ist exzellent, der Blitz lässt sich mit dem griffigen Feststellrad schnell und bequem auf dem Blitzschuh befestigen. Allein die etwas schlabbrige Abdeckung des Anschlussfelds (Anschlüsse für externes Powerpack, Blitzsynchronisation und USB für Firmware- Updates) hätte man sich etwas stabiler gewünscht. Das ca. 48 x 32 mm große Display ist gut ablesbar, angenehm grün beleuchtet und sehr funktional aufgeteilt. Neben den eingestellten Parametern zeigt es – abhängig von den jeweils eingestellten Belichtungsparametern – die aktuelle Zoomstufe, die Blende und den vom Blitz ausgeleuchteten Entfernungsbereich an. Sobald der Blitz über Funk betrieben wird, werden auch die dortigen Einstellungen im Display dargestellt.

Cullmann CUlight FR60C Display
Die Displaybeleuchtung ist angenehm grün, wechselt man in den Funk-Slave- Modus, wird die Anzeige orange.
© Weka/Archiv

Die Steuerung über ein Rändelrad und fünf Buttons ist durchdacht, durch das Rad kann die Leistungskorrektur bequem per Dreh eingestellt werden. Der Kopf lässt sich um 90° nach oben kippen (oder 7° nach unten) und um 360° schwenken. Integriert sind eine Streu- und eine Reflektorscheibe. Der Kopf ist angenehm schwergängig, was zuverlässig vor versehentlichem Verstellen schützt. Sein Zoomreflektor reicht von 20 bis 200 mm, bei Bedarf kann der Leuchtwinkel auch von Hand festgelegt werden.

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Fazit

Cullmann hat mit dem CUlight FR60 ein ausgezeichnetes Gerät auf den Markt gebracht, das serienmäßig mit einem Funkempfänger ausgestattet ist und sich auch sonst nicht hinter den teilweise doppelt so teuren Platzhirschen der Kamerahersteller zu verstrecken braucht – Kauftipp Ausstattung.​

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