Gaming-Leichtmaus mit E-Sport-Fokus

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test

Mit der Sabre RGB Pro Champion Series will Corsair eine Leichtmaus für alle mit E-Sport-Ambitionen bieten. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.

© Corsair

Die Sabre RGB Pro Champion Series von Corsair.
Jetzt kaufen
EUR 49,99

Pro

  • 8.000 Hz Pollingrate
  • E-Sport-Zusatzfeatures wie Quickstrike-Tasten und Axon Hyper Processing
  • Paracord-Kabel und Gleitfüße sorgen für gute Rutscheigenschaften
  • leichtes Gewicht von 74 Gramm

Contra

  • dpi-Tasten heben sich nicht von den Haupttasten ab

Fazit

Besonders Personen, die beim Spielen auf einen Palm-Grip setzen, haben dank Extrafunktionen wie 8.000-Hz-Polling und Quickstrike-Tasten mit der Sabre RGB Pro Champion Series einen heißen Kandidaten für wettkampforientiertes Spielen allererster Güte vor sich.
Hervorragend

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Form und Griff

Mit der Sabre RGB Pro Champion Series (der Kürze halber im weiteren Artikel nur noch Sabre RGB Pro) möchte Corsair all jenen eine passende Gaming-Maus an die Hand geben, die in Shootern oder MOBAs auch das letzte Quäntchen herausholen möchten. Dabei hat man laut Herstellern bereits in der Testphase die Meinungen von verschiedenen E-Sports-Profis eingeholt.

Die Form der Sabre RGB Pro wirkt auf den ersten Blick fast symmetrisch, doch der genauere Blick und vor allem der erste Griff verraten, dass man sich für eine ergonomische Einbuchtung auf der linken Seite unter den Daumentasten entschieden hat. Das verleiht der Maus besonders im Palm- und teilweise auch im Claw-Grip (Hand liegt vollständig auf der Maus) mehr Haftung, macht sie aber für Linkshändige eher untauglich. Auch Fingertip-Grip-Spielenden dürfte die fast 13 cm lange Maus etwas zu groß sein.

Gaming-Maus mit Lüfter

Auch nach langen Spiele-Sessions kühle und trockene Hände verspricht die Marsback Zephyr Pro. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Gewicht und Design

Das Gewicht der Gaming-Maus fällt mit nur 74 Gramm recht leicht aus, auch wenn sich bei der Konkurrenz Modelle mit noch weniger Gewicht finden lassen. In Verbindung mit der widerstandsreduzierenden Paracord-Ummantelung des leichten Kabels und den vier PTFE-Gleitflächen auf dem Mausboden sind so schnelle Reaktionen auf Ingame-Geschehnisse möglich.

Beim Design präsentiert sich die Sabre RGB Pro wie von Corsair-Mäusen gewohnt eher dezent. Die Leichtmaus ist nur in der Farbe schwarz verfügbar, dazu kommen zwei RGB-Beleuchtungen an Mausrad und -rücken. Was ebenfalls auffällt: Wie schon bei der Katar Pro XT setzt Corsair erneut auf sehr dünne Spaltmaße zwischen den Teilen der Verkleidung, was der Maus einen Look wie aus einem Guss beschert.

© Corsair

Die Sabre RGB Pro Champion Series wirkt auf den ersten Blick fast symmetrisch, weist aber eine ergonomische Einbuchtung auf der linken Seite auf.

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Tasten und Schalter

Neben der leichten und rutschfähigen Verarbeitung setzt die Sabre RGB Pro auch im Inneren auf Schnelligkeit. So kommt bei den Tasten etwa die sogenannte Quickstrike-Technologie von Corsair zum Einsatz. Dabei befindet sich kein Spielraum zwischen Tasten und Schaltern, um beim Klick die möglicherweise entscheidende Millisekunde herauszuholen.

Bei den Schaltern selbst setzt man auf klassische Omron-Switches. Diese sind mit einer Haltbarkeit von 50 Millionen Klicks ordentlich stabil und können auch über mehrere Jahre trotz regelmäßigem Gebrauch im Einsatz bleiben.

Die Tasten der Sabre RGB Pro erfüllen den Gaming-Maus-Mindeststandard: Zwei Haupttasten, zwei Daumentasten, Mausradtaste und dpi-Schalter darunter. Positiv fällt dabei auf, dass man sich für zwei dedizierte dpi-Schalter zum Hoch- bzw. Herunterschalten entschieden hat.

Allerdings heben sich die beiden Schalter nicht von den angrenzenden Haupttasten ab. So kann es vorkommen , dass wir in der Hitze des Gefechts beim Umschalten danebenklicken.

Leichtmaus ohne Wabenstruktur

Mit der Kone Pure Ultra hat Roccat eine Leichtmaus ohne Wabenstruktur vorgestellt. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Sensor

Als Sensor verbaut man erstmals einen PMW-3392 von Pixart. Dabei handelt es sich um eine Sonderanfertigung für Corsair, die vermutlich auf der Basis des regulären PMW-3389 aufbaut. Der Sensor bietet eine Pixeldichte von bis zu 18.000 dpi, was für eine geschmeidige Abtastung sorgt.

Besonderes Highlight des PMW-3392 dürfte aber die besonders hohe Pollingrate sein. Während die meisten Gaming-Mäuse hier auf einen Höchstwert von 1.000 Hz (1 ms) setzen, schafft die Sabre RGB Pro zumindest auf dem Papier einen Wert von bis zu 8.000 Hz (0,125 ms). Bei Tastaturen hatte man ähnlich hohe Werte bereits mit der Einführung der Corsair K100 RGB (4.000 Hz) gesehen, nun zieht man auch bei den Mäusen nach.

Ebenfalls auf den E-Sport ausgelegt ist die Verarbeitungstechnologie "Axon Hyper Processing". Diese soll Tastendrücke besonders schnell registrieren, verarbeiten und weiterleiten.

Alle, denen es beim Spielen auch auf den allerkleinsten Vorteil ankommt, finden im Innenleben der Corsair Sabre RGB Pro damit eine ganze Reihe von Zusatzfeatures, die sich im kompetitiven Spielen positiv auswirken.

© Corsair

Extras wie die Quickstrike-Technologie oder eine Pollingrate von 8.000 Hz verschaffen wertvolle Millisekunden.

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Individualisierung und Software

Wie bei allen aktuellen Corsair-Mäusen lässt sich auch die Sabre RGB Pro über die kostenlose iCue-Software weiter personalisieren.

Diese Software ist vollkommen optional, jedoch können darüber unter anderem Farben und Muster der zweizonigen RGB-Beleuchtung, die Belegung der Seitentasten und Makros eingestellt werden.

Auch die Sensitivität lässt sich über die iCue-Software in 1-dpi-Schritten genau anpassen. Dabei können wir bis zu drei dpi-Profile zum Schnellwechsel auf der Maus selbst speichern.

Corsair Sabre RGB Pro Champion Series im Test: Fazit

Die Sabre RGB Pro Champion Series richtet sich klar an Personen mit E-Sport-Ambitionen. Während Singleplayer-Fans mit den Extrafunktionen wie 8.000-Hz-Polling und Quickstrike-Tasten nur wenig anfangen können, freuen sich Shooter- und MOBA-Spielende über die zusätzlichen Reaktionsgewinne der Zeit.

Besonders Personen mit großen Händen und alle, die beim Spielen auf einen Palm-Grip setzen, haben mit der Sabre RGB Pro Champion Series einen heißen Kandidaten für wettkampforientiertes Spielen allererster Güte vor sich.

Dabei bewegt sich die Gaming-Maus trotz Zusatzfunktionen für unter 60 Euro im absolut bezahlbaren Rahmen.

Ultraleichte Gaming-Maus

Die Katar Pro XT ist die erste Leichtmaus von Corsair. Wir haben die besonders leichte Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Leichte Maus mit leichten Schwächen

Wie gut ist die Roccat Burst Pro? Wir haben die 70 Gramm leichte Gaming-Maus mit geschlossenem Gehäuse einem Test unterzogen.
Leichtmaus ohne Wabenstruktur

Mit der Kone Pure Ultra hat Roccat eine Leichtmaus ohne Wabenstruktur vorgestellt. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.
Gaming-Maus mit Lüfter

Auch nach langen Spiele-Sessions kühle und trockene Hände verspricht die Marsback Zephyr Pro. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.
Gaming-Maus mit optomechanischen Schaltern

Optomechanische Schalter für unter 30 Euro verspricht Roccat mit der Burst Core. Wir haben die günstige Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.
Gehobenes Sim-Racing für Einsteiger

Das PS5-Lenkrad Thrustmaster T248 kommt im Oktober, später das Xbox-Pendant. Sie lösen das T150 und TMX ab. Der Test verrät, ob sich der Nachfolger…