Gaming-Tastaturen

Corsair K70 Lux RGB im Test

1.1.1970 von The-Khoa Nguyen

ca. 1:30 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Corsair K70 Lux RGB und Razer Blackwidow X Chroma im Vergleichstest
  2. Razer Blackwidow X Chroma im Test
  3. Corsair K70 Lux RGB im Test
  4. Corsair K70 Lux RGB vor Razer Blackwidow X Chroma
Corsair K70 Lux RGB
Die Corsair K70 Lux RGB bietet eine Handballenablage.
© Corsair

Die Corsair K70 Lux RGB hinterlässt ebenso einen sehr guten Eindruck, wenngleich die Razer etwas hochwertiger wirkt. Die Tasten sind nicht ganz so edel, wie es bei der Konkurrenztastatur der Fall ist, dafür ist die Beschichtung weniger schmutzanfällig. Längere Schreib- und Spiele-Sessions machen sich auf der Oberfläche der Tasten nicht direkt bemerkbar. Ebenso wie die Razer- bietet die Corsair-Tastatur ein rutschfestes Gehäuse aus Metall.

Auch bei der Corsair ist das Kabel ummantelt, aber etwas dicker. Das liegt daran, dass quasi zwei USB-Kabel aus der Tastatur führen, die jeweils Anschluss an den PC suchen. Das ist nicht schlimm, da die K70 Lux RGB einen weiteren, vollwertigen USB-Port mitbringt, an den Sie beispielsweise Ihre Maus anschließen können. Die RGB-Beleuchtung der Corsair-Tastatur, die sich ebenso per Profile erweitern lässt, wirkt etwas besser. Das liegt daran, dass auch Sekundärfunktionen der Tasten mit ausgeleuchtet werden - wenn auch etwas schwächer. Bei der Razer ist die LED nur im oberen Teil des Switches aktiv. Im Dunkeln sehen Sie also beispielsweise nur die "1", nicht aber das "!" (Ausrufezeichen).

Corsair K70 Lux RGB: USB-Port
Die Corsair K70 Lux RGB bietet einen USB-Port, braucht dafür aber auch zwei Anschlusskabel. Per Schalter können Sie zudem die Abtastrate verändern.
© Corsair

Im Gegensatz zur Razer bietet die Corsair eine Handballenablage, die fest mit der Tastatureinheit verbunden werden kann und dessen Winkel sich an die Neigung des Chassis anpasst. An weiteren Extras bietet die K70 Lux RGB Zusatzknöpfe für den Media-Player, Lautstärkeregelung per Rad, eine dreistufige Helligkeitseinstellung (neben Deaktivieren) und eine Möglichkeit, die Windows-Taste per separaten Knopf zu deaktivieren. Dazu kommt ein vierstufiger Schalter, um die Abtastrate zwischen 1, 2, 4 und 8 Millisekunden umzuschalten. Das ist praktisch, wenn es beim Gaming mal auf besonders flinke Reaktionen ankommt oder die Tastatur beim Schreiben ruhig etwas "langsamer" reagieren darf.

Der Treiber wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlicher, doch die Eingewöhnung verläuft schnell. Auf eine Online-Anbindung mit Cloud-Speicherung der Profile verzichtet Corsair, dafür können Sie einmal angelegte Profile und Einstellungen ex- und wieder importieren. Bei einem Internetausfall können Sie also trotzdem Ihre Tastatur in vollem Umfang nutzen. Auch Makros lassen sich festlegen, im Gegensatz zur Razer jedoch nicht außerhalb des Programms mit Tastaturbefehlen.

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