All-in-One-Wasserkühlung

Corsair H115i im Praxis-Test: Einbau und Corsair Link

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Corsair H115i: Hier ist der Radiator und die Rückseite der Pumpe zu sehen.

Der Einbau der All-in-One-Wasserkühlung geht schnell und ist auch von Laien zu bewerkstelligen. Im Vergleich zu typischen CPU-Kühlerkonstruktionen gibt es weniger Stress mit Kleinbauteilen und ein niedrigeres Risiko, weil kein schwerer und unhandlicher Kühlkörper beim Einbau herunterfallen und andere Bauteile beschädigen kann. Beim Radiator hat man dieses Risiko zwar auch, allerdings ist er deutlich schneller und leichter montiert.

Zuerst bringen Sie den Radiator an einer geeigneten Stelle im Gehäuse an und verbauen gleichzeitig die Lüfter. Insgesamt werden dafür zweimal acht Schrauben benötigt. Bei einem Umbau sollten Sie den alten CPU-Kühler natürlich entfernen und die Prozessoroberfläche von Rückständen alter Wärmeleitpaste befreien. Nutzen Sie in diesem Falle ein einfaches Tuch mit ein wenig Reinigungsalkohol.

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Jetzt müssen Sie die Pumpe anbringen. Dazu benötigen Sie die mitgelieferte Rückplatte (Backplate). Diese ist aus Plastik und wirkt im Vergleich zum Rest des Systems zwar etwas billig, ist für die Pumpe aber völlig ausreichend. Schließlich muss die Platte keinen rund 1 Kilogramm schweren Kühlkörper sichern. Benutzen Sie je nach Sockel und Prozessorhersteller gemäß der mehrsprachigen Kurzanleitung die richtigen Abstandsschrauben. Für Intel-Systeme ist an der Pumpe bereits die richtige Halterung montiert. Fixieren Sie die Pumpe mit den mitgelieferten Schraubköpfen an der Backplate, die Sie zuvor mit den genannten Schrauben versehen haben. An Wärmeleitpaste müssen Sie nicht extra denken, die ist bei der Corsair H115i bereits aufgetragen.

Dann verbinden Sie das 3-Pin-Stromkabel (das bereits an der Pumpe hängt) mit dem passenden Stecker auf dem Mainboard (CPU-Fan). Das mitgelieferte USB-Kabel kommt mit einem Ende unten an die Pumpe und mit dem anderen Ende an einen freien Front-USB-Anschluss auf dem Mainboard. Das USB-Kabel benötigen Sie für die Steuerungs- und Überwachungssoftware Corsair Link, die Sie online als Download finden. Verbinden Sie anschließend noch die Lüfter des Radiators mit den zwei Anschlusskabeln an der Pumpe und zum Schluss noch das System selbst per SATA-Stromkabel mit dem Netzteil.

Corsair H115i im Praxis-Test: Corsair Link

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Die Software Corsair Link erlaubt vielfältige Einstellungen an und Einblicke in verbaute Hardwarekomponenten (bspw. Temperaturen).

Die Software Corsair Link müssen Sie herunterladen, einen Datenträger gibt es im Paket nicht. Nach einer Installation listet sie nicht nur die Temperaturen des Prozessors auf, sondern auch die des Mainboards, der Grafikkarte und von Festplatten. Je nachdem, an welchen Komponenten Sie Kühler von Corsair angeschlossen haben, gibt es begrenzte, aber ausreichende Einstellmöglichkeiten. Beim CPU-Kühler können Sie die Geschwindigkeit der Lüfter und der Pumpe anpassen. Dazu können Sie die Pumpe auch im Performance- oder im Silent-Modus laufen lassen. Alternativ gibt es einen Balance-Modus. Auch die Beleuchtung des Corsair-Schriftzuges auf der Pumpe stellen Sie im Tool ein.

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