Testbericht

Casio Exilim EX-V7

19.12.2007 von Redaktion pcmagazin und Martin Biebel

Attraktive Produktidee mit superkompaktem 7fach-Zoom, aber die Bildqualität zeigt für einen Kauftipp zu deutliche Schwächen bei ISO 400 in der Telestellung. Zu den Gründen wird neben dem Rauschen auch der begrenzte Platz im nur 26 mm flachen Gehäuse gehören. Allerdings schützt die Casio-Konstruktion das Zoom gut gegen Stöße, und der Preis von 300 Euro geht in Ordnung.

ca. 1:10 Min
Testbericht
  1. Casio Exilim EX-V7
  2. Datenblatt
Casio Exilim EX-V7 frontal
Casio Exilim EX-V7 frontal
© Archiv

Auch die Casio V7 arbeitet mit einem recht leichtgängigen Objektivschieber, der zum einen die Kamera einschaltet und zum anderen die Linsen schützt. Die durchfahren leise den Brennweitenbereich von 38 bis 266 mm und verlassen dabei nicht mal das Gehäuse. Allerdings erhält das enorme 7x-Zoom keine Unterstützung von einem optischen oder mechanischen Bildstabilisator. Neben der Canon ist die Casio die einzige Kamera, die neben der Programm- auch eine Blenden- sowie Zeitautomatik und einen manuellen Modus hat. Dass nur drei Blenden zur Auswahl stehen mag verwundern, ist aber ok, da Abblenden wegen der kleinen Pixel sofort die Auflösung durch Beugung begrenzt - ein Problem aller Testkandidaten. Mit dem hochkant gelagerten Zoomschieber auf dem idealerweise der Daumen liegt, lässt sich die Brennweite einfach und schnell verändern, und die V7 erreicht volle Einhandtauglichkeit. Das ist gut so, denn die Finger der zweiten Hand gelangen schnell vor das Objektiv. Ebenfalls mit dem Canon-Modell teilt sie die Möglichkeit, manuell zu fokussieren. Dabei zeigt sie in der Monitormitte eine vergrößerte Vorschau an und erleichtert so die Schärfefindung.

Casio Exilim EX-V7 Kleeblatt-Modus
Der Kleeblatt-Modus, Casios neue Einfacheinstellung erlaubt dem Fotografen nur die Veränderung von drei Parametern.
© Archiv

Trotz der vielen gelungenen Details überzeugt die Casio nicht. Vor allem löst sie bei ISO 400 zu gering auf und erreicht mit der Telebrennweite in den Ecken nur noch inakzeptable 586 Linienpaare/Bildhöhe. Das liegt unter anderem an dem starken Rauschen, was auch schon bei ISO 100 mit einem Visual Noise von 2,2 vergleichsweise stark in Erscheinung tritt. Erstaunlich dagegen ist die Blitzleistung, die trotz der geringen Größe des Lämpchens eine Leitzahl von 6 erreicht. Ebenfalls positiv ist die geringe Einschalt- und Auslöseverzögerung.

Auflösungsdiagramm Casio Exilim EX-V7
© Archiv

Casio Computer Exilim EX-V7

Casio Computer Exilim EX-V7
Hersteller Casio Computer
Preis 160.00 €
Wertung 52.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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