Soundbar

Canton DM 900 im Test

6.8.2014 von Stefan Schickedanz und Yasmin Vetterl

Im Test zeigt der Soundbar Canton DM 900 für 800 Euro sehr viele Stärken und nur wenige Schwächen. Beispielsweise ist kein HDMI-Anschluss vorhanden.

ca. 1:05 Min
Testbericht
Canton Soundbar DM900
Slimline-Soundbar mit Wireless-Subwoofer: Canton DM900 im Test
© Canton

Pro

  • guter Surround-Sound
  • schöne Räumlichkeit

Contra

  • kein HDMI-Anschluss

Soundbar Canton DM 900 im Test: Der Klangriegel ist 89 cm breit, lediglich 6 cm hoch und nur 6,5 cm tief. Damit wirkt er eher unauffällig, wenn er vor dem TV-Gerät aufgebaut ist. Schade ist jedoch, dass der Hersteller keinen HDMI-Anschluss integriert hat.

Der Hersteller Canton liefert vor allem beim Filmgenuss eine extrem gute Räumlichkeit. Der Klang wird regelrecht vom System losgelöst und wirkt insgesamt sehr homogen - und das im ganzen Raum. Am besten hat uns der Soundbar mit aktiviertem Surround-Modus gefallen: Die räumliche Tiefe - vor allem bei Actionszenen - war beeindruckend.

Canton DM 900 Subwoofer
Der aktive Subwoofer strahlt nach unten ab und überzeugt mit hochwertigen Standfüßen.
© Canton

Als Zuschauer hatte man den Eindruck, eine weitläufige und vor allem stimmige Klangkulisse serviert zu bekommen. Dabei ist die Dynamik des DM 900 breit gefächert. Kleine Nebengeräusche wie der Wind oder Verkehrslärm im Hintergrund werden deutlich wiedergegeben und lassen verschiedene Szenen so noch lebendiger wirken.

Der aktive Subwoofer, den der Nutzer kabellos mit dem System verbinden kann, lässt einen stattlichen Bass ertönen. Beim Wechsel auf Musikwiedergabe (mittels CD) ist der Unterschied der Klangqualität zum Glück nicht groß: Der Canton DM 900 (800 Euro UVP) klingt immer noch sehr differenziert und lebendig. Auch hier werden Stimmen natürlich wiedergegeben.

Canton DM 900 Subwoofer
Der Subwoofer wird kabellos mit dem System verbunden, was nach dem Einschalten schnell und einfach funktioniert.
© Canton

Verbindet man das System kabellos via Bluetooth mit diversen Zuspielern, zeigt das kleine Display auch den Status connected an. Zwar klingen hier Popsongs wie Bruno Mars' Riesenhit Locked Out From Heaven nicht ganz so räumlich, doch für die Übertragung via Bluetooth ist dies durchaus vertretbar.

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