Spiegellose Systemkamera

Vergleich: EOS M100 vs. EOS M5 und EOS M6

8.1.2018 von Wadim Herdt

ca. 2:05 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Canon EOS M100 im Test: Die Winzige
  2. Canon EOS M100: Bedienung, Bildqualität und Fazit
  3. Vergleich: EOS M100 vs. EOS M5 und EOS M6

Neben der M100 bietet Canon zwei weitere spiegellose M-Modelle, die ebenfalls mit dem aktuellen 24-Megapixel-Sensor mit Dual-Pixel-Struktur im APS-C-Format plus Digic-7-Prozessor ausgestattet sind. Sofern es um die Bildqualität geht, sind alle drei Kameras sehr ähnlich abgestimmt und erreichen alle ein sehr gutes Niveau. Bei AF-System, Videofunktion und Konnektivität gleichen sich die drei ebenfalls stark. Aber das Gehäuse macht den Unterschied! Je nach Zielgruppe orientiert sich das Design und die Ausstattung entweder stärker an professionellen SLRs oder an schlanken Kompakten.

Canon EOS M5
Canon EOS M5
© Canon

Canon EOS M5: mit Sucher 

Das wichtigste Verkaufsargument für die rund 900 Euro teure M5 ist ihr elektronischer OLED-Sucher mit einer Auflösung von 786 667 Bildpunkten. Er ist 0,39 Zoll groß und mittig platziert. Die Bildwiederholrate von bis zu 120 B/s sorgt für eine sehr flüssige Darstellung. Weniger gut ist die Dioptrienanpassung gelöst: Der kleine Schieber erfordert etliche Versuche, bis es passt. 

Mit 3,2 Zoll in der Diagonalen ist der Monitor der M5 größer als die 3-Zoll-Variante bei M6 und M100. Das Display löst außerdem feiner auf – mit 540 000 RGB-Bildpunkten – und lässt sich nach oben um 85° und nach unten um 180° klappen. Die Touch-Bedienung funktioniert nicht zuletzt dank größerer Symbole einfach und zuverlässig. 

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Canon EOS M5

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Die M5 steckt auch im besten Gehäuse der M-Reihe. Es tritt am wertigsten in Erscheinung. Dank einer Fingerausbuchtung und einer rutschsicheren Beschichtung liegt es sicher in der Hand. Außer dem Blitz bietet die M5 auch einen Zubehörschuh und vor allem viele Direktzugriffe per Tasten. Canon verbindet bei der M5 mechanische Bedienelemente und Touch-Steuerung zu einem gelungenen Ganzen.

Canon EOS M6 vorne
Auch wenn die spiegellose M6 deutlich kompakter ausfällt als die SLR-Modelle 77D und 800D: Prozessor und Sensor sind in allen drei Kameras die gleichen.
© Canon

Canon EOS M6: der Mittelweg 

Die 600 Euro teure M6 verzichtet auf den Sucher. Dadurch ist das Gehäuse kompakter und mit 385 Gramm auch leichter als die M5. Da die M6 einen Zubehörschuh mitbringt, kann der Fotograf einen Sucher nachrüsten. Canon hat zwei im Angebot, allerdings sind sie mit Preisen um 300 Euro beide nicht gerade günstig. 

Der Monitor fällt mit 3 Zoll etwas kleiner aus. Ebenso die Auflösung von 346 667 RGB-Pixeln – die gleiche wie bei der M100. So werden die Symbole und die Menüzeilen etwas kleiner dargestellt, was wiederum die Touch-Bedienung erschwert. Anders als bei der M100 kann das Display der M6 nicht nur um 180 ° nach oben, sondern auch um 45 ° nach unten geklappt werden. 

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Canon EOS M6

Kamera

Canon EOS M6 im Test

Gegenüber der EOS M5 hat Canon bei der M6 auf den Sucher verzichtet, aber ansonsten viele technische Finessen aus dem Topmodell übernommen. Der Test.

Das Gehäuse ähnelt stark dem der M5. Es bietet ebenfalls einen kleinen Fingergriff und eine gummiartige Beschichtung. Die Anordnung und Gestaltung der Bedienelemente an der Kamerarückseite sind bei M5 und M6 gleich. Das individuell belegbare Schnellwahlrad der M5 auf der Kameraoberseite fehlt jedoch bei der M6. Ihr bleiben damit Belichtungskorrektur-, Belichtungmodus- und Einstellrad um den Auslöser. Zusätzlich hat die M6 noch ein weiteres Einstellrad unter dem Belichtungskorrekturrad. Insgesamt kann sie damit noch gut über mechanische Tasten bedient werden.

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