Rennspiel

Burnout Paradise Remastered im Test: Im Rausch der Geschwindigkeit

3.4.2018 von The-Khoa Nguyen

Burnout Paradise Remastered ist eine restaurierte Fassung des rund zehn Jahre alten Arcade-Racers. Im Test zeigt das Rennspiel, ob das heutzutage reicht.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Burout Paradise Remastered im Test
Burout Paradise Remastered im Test
© EA
EUR 22,99
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Pro

  • Hervorragendes Gameplay
  • Enormer Geschwindigkeitsrausch
  • Abwechslungsreiche Spielmodi
  • Grandioser Soundtrack

Contra

  • Dümmliche KI
  • Altbackene Präsentation

Fazit

Burnout Paradise Remastered ist eine gelungene Wiederbelebung mit nur kleinen Schwächen.


Gut

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Criterion Burnout Paradise auf die Straße brachte. Viel Zeit ist seitdem den Rhein hinunter geflossen. Jetzt kommt als die Remastered-Version für PS4. Ob die sich lohnt, zeigt der Test.

Burnout Paradise Remastered im Test: Was hat sich geändert?

Die Remastered-Version ist umfangreich. Alles ist drin. Neben den regulären Inhalten des Hauptspiels sind auch die sieben seit 2008 erschienenen DLC-Pakete und die Erweiterung Big Surf Island an Bord. Alle Inhalte sind von Anfang an verfügbar, nichts muss erst freigeschaltet werden. Gut so. Auch der Online-Modus gehört dazu, in dem bis zu acht Leute in einer Party um die Wette rasen.

Etwas enttäuscht waren wir von den technischen Anpassungen. Zwar können wir auf PS4 Pro jetzt auch in 4K durch die City heizen und die Framerate von 60 FPS sorgt für ein ruhiges Bild, aber ansonsten? Die Stadt wirkt stellenweise arg leer, die Texturen, die Detaildichte und die sonstigen Effekte lassen erkennen, dass Burnout Paradise seine Wurzeln auf PS3 und Xbox 360 hat. Dafür knallt der grandiose Soundtrack rein wie eh und je. Guns N‘ Roses oder Jimmy Eat World stehen zur Auswahl. Generell gilt der Soundtrack von Burnout Paradise zu dem Besten, was es je in Videospielen auf die Ohren gab.

Burout Paradise Remastered im Test
© EA

Burnout Paradise Remastered im Test: Was immer noch gut ist

Auch in Burnout Paradise Remastered sind wir immer noch in einer frei befahrbaren Stadt unterwegs. Und an jeder Ecke gibt es Aufgaben zu erledigen, die mit den Schultertasten starten. Klassische Rennen? Elimination Rennen? Crash-Events? Veranstaltungen mit mehreren Races? Alles dabei. Und natürlich das nach wie vor herausragende Gameplay, das auf modernen Schnickschnack wie Tuning, Foto-Modus und Co. verzichtet. Vielmehr ist es das exzellente Renngefühl, die ausgezeichnete Steuerung der rund 80 wählbaren Fahrzeuge.

So gut wie in Burnout Paradise Remastered lassen sich die Karren in kaum einem anderen Rennspiel steuern. Besonders unterstützend wirkt der Turbo, den wir durch waghalsige Manöver immer wieder aufladen. Besonders erstaunlich ist, dass genau dieses Spielprinip auch heute noch greift. Schon nach wenigen Runden waren wir süchtig nach Geschwindigkeit.

Burout Paradise Remastered im Test
© EA

Burnout Paraide Remastered ist nicht perfekt. Eine etwas bessere KI hätten wir uns zum Beispiel gewünscht. Oder eine Überarbeitung der Wegfindung auf der Karte. Diese Dinge wären das i-Tüpfelchen gewesen.

Burnout Paradise Remastered im Test: Fazit

Wahrlich, Burnout Paradise Remastered macht einen irrsinnigen Spaß. Und das, obwohl das Spiel schon zehn Jahre auf dem Buckel hat. Das Gameplay, die Geschwindigkeit, die offene Spielwelt, die exzellente Steuerung – all das wurde konsequent für die aktuelle Konsolengeneration umgesetzt. Schade, dass es darüber hinaus aber kaum Verbesserungen gibt. So ist die Grafik zwar 4k-fähig, es fehlt aber oft an Ambiente. Eine leere Stadt ist auf Dauer eben langweilig. Dennoch: Wer Burnout Paradise noch nicht kennt, der sollte unbedingt zugreifen.

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