Testbericht

B&W ASW608 im Test

20.8.2012 von Michael Jansen und Andreas Frank

Mit 450 Euro ist die geschlossene Bassbox B&W ASW 608 vergleichsweise günstig. Ob der Mini-Subwoofer auch im Klang überzeugen kann, zeigt der Test.

ca. 1:10 Min
Testbericht
home entertainment, lautsprecher, subwoofer
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© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller, Archiv

Pro

  • für die Größe extremer Tiefbass, gut an die Raumakustik anpassbar

Contra

  • Maximalpegel begrenzt

Der ASW608 von B&W ist als geschlossene Bassbox ausgeführt, was der Präzision zugutekommt. Dem 20-Zentimeter-Chassis stehen 200 Watt zur Verfügung, um bis 27 Hertz hinunter zu spielen. Seine Membran ist eine Sandwich-Konstruktion aus Kevlar und Papier, die im Verbund für enorme Steifigkeit sorgt. Gerade bei kleinen, leistungsstarken, geschlossenen Subwoofern muss die Membran sehr stabil sein, um den hohen Drücken ohne Deformation standzuhalten.

B&W ASW608: Anschlüsse

Anschlussseitig bietet der Brite sowohl Line-als auch Hochpegel-Eingänge. Neben einem Phasenschalter gibt es ein variables Tiefpassfilter (das sich per Schalter auch umgehen lässt), einen Pegelsteller sowie drei Hochpassfilter, um dem Bass je nach Einsatz im Heimkino oder im klassischen Hi-Fi-Betrieb eine höhere Pegelfestigkeit oder mehr Tiefgang zu verleihen.

Ein EQ-Schalter erlaubt zudem, den Pegel des Basses im unteren Übertragungsbereich an die Aufstellung im Raum anzupassen. Schalterstellung A ist eher für die Eckplatzierung in einem resonanzstarken Raum gut, während Stellung B in großen Räumen und freier Aufstellung zu bevorzugen ist.

B&W ASW608: Klang

Schon die Messwerte überzeugen: 100 Dezibel Maximalpegel und 27 Hertz untere Grenzfrequenz sind für einen Basswürfel dieser Größe hervorragend. In Sachen Tiefgang ist der ASW608 Klassenbester. Besonders sinnvoll sind die Kombinationsmöglichkeiten der EQ- und Bass-Extension-Schalterstellungen. Etwaige durch die Raumakustik verursachte Bassprobleme lassen sich so weitestgehend umschiffen.

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Welches Potenzial ein Subwoofer hat, zeigt sich, wenn man das Stück Half-Life des Jazz-Saxofonisten Peter Weniger abspielt. Kein anderer seiner Preisklasse konnte den mächtigen E-Bass derart satt wiedergeben.

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