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Mobiler 4K-Monitor EZM-300 von Auvisio im Test

17.11.2021 von Matthias Metzler

Ein transportables 4K-Display erscheint in Zeiten von mobilem Arbeiten nützlich. Wie gut das mit dem EZM-300 von Auvisio klappt, zeigt unser Praxistest.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
auvisio Touch Monitor, Touchscreen Monitor Modell: EZM-300
© Pearl

Mit etwa 790 Gramm belastet der Auvisio-Monitor EZM-300 das Reisegepäck nur gering. Hinzu kommt eine Transporthülle von 400 Gramm, ein Netzteil von 145 Gramm und ggf. noch das Gewicht für ein Bildschirmkabel.

Auch die kompakten Abmessungen von 357 x 228 x 9 mm sprechen für eine unkomplizierte Mitnahme. Trotzdem bietet das Gerät ein 15,6 Zoll-Display mit einer Diagonalen von 39,6 cm im 16:9-Format mit 4K-Auflösung, also 3.840 x 2.160 Pixel. Als Anschlüsse stehen USB-Typ C, Mini-HDMI, Micro-USB und eine 3,5 mm Klinkenbuchse bereit.

Auvisio EZM-300 im Check: Der Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehört neben dem Monitor und den notwendigen Kabeln und dem Netzteil auch die schon erwähnte Transporthülle. Einen eigenen, ausklappbaren Standfuß bringt der Auvisio-Monitor nicht mit. Stattdessen faltet man das Schutzcover und stellt den Monitor hinein. Insgesamt drei vorgegebene Neigungswinkel stehen zur Wahl. Ähnliches kennt man von vergleichbaren Tablet- Hüllen. Diese All-in-One-Lösung ist zwar praktisch, aufgrund der fixen Neigungspositionen aber nicht ganz optimal.

Als Signaleingänge für das Bild bietet das Auvisio-Display wahlweise USB-C oder Micro-HDMI an. Moderne Notebooks besitzen in der Regel einen USB-C-Anschluss, über den auch das Bild ausgeleitet wird. Unser Test-Notebook von Lenovo ließ sich unkompliziert verbinden und der Windows-Desktop erschien ohne weiteres Zutun auf dem externen Display. Über die Windows-Einstellungen lässt sich mit [Windows]+[P] einstellen, ob das Bild des Notebooks gespiegelt, oder als Erweiterung des Desktops genutzt werden soll.

auvisio Touch Monitor, Touchscreen Monitor Modell: EZM-300
Dank des Auvisio-Monitors (rechts) haben wir bei unserem 14-Zoll-Testnotebook von Lenovo deutlich mehr Bildschirmfläche zum Arbeiten zur Verfügung.
© WEKA Media Publishing GmbH

Auch mit einer aktuellen Xbox und einer Nintendo-Switch-Konsole haben wir den Auvisio-Monitor über HDMI verbunden. Da der schmale EZM-300 nur über einen Mini-HDMI-Eingang verfügt, verwendeten wir das mitgelieferte HDMI-Adapterkabel. Die Bildwiederholrate des Auvisio-Displays ist auf die üblichen 60 Hertz beschränkt. Damit ist klar, dass der EZM-300 kein ausgewiesener Zocker-Monitor mit variablen Bildwiederholraten oder HDR-Funktion ist. Für den Normalgebrauch reicht die Anzeigeleistung für Spieler aber völlig aus. Wer übrigens ein Smartphone mit Desktop-Modus sein Eigen nennt, kann den EZM-300 unterwegs sehr gut dafür nutzen.

Gefallen haben uns die kräftigen Farben des matten IPS-Displays, auch die Ausleuchtung ist bei unserem Testmuster sehr gleichmäßig und ohne auffällige Lichthöfe. In Sachen Klang bietet der EZM-300 zwei eingebaute Lautsprecher. Hier darf man keine Wunder erwarten. Über eine 3,5 mm-Klinkenbuchse an der Seite des Monitors lässt sich jedoch ein Kopfhörer oder ein externes Aktiv-Lautsprechersystem anschließen. Unser Tipp für alle, die eine bessere Tonqualität benötigen.

Auvisio EZM-300 im Check: Das Fazit

Der mobile IPS-Monitor Auvisio EZM-300 ist eine sinnvolle Ergänzung im mobilen Alltag. Auch dank seiner 4K-Auflösung bietet er ein deutliches Plus an Bildschirmfläche, für alle denen der Bildschirm Ihres Notebooks oder Smartphones nicht mehr ausreicht. Auch wer seine Spielekonsole öfters mitnehmen möchte, findet hier eine praktikable und transportable Bildschirmlösung. Der Auvisio EZM-300 ist über den Online-Shop von Pearl zum Preis von knapp 320 Euro erhältlich.

© WEKA Media Publishing GmbH

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