Convertible

Asus Zenbook Flip 14 im Test: Mehr als nur eine gelungene Optik

4.9.2018 von Stefan Schasche

Das Asus ZenBook Flip 14 ist ein schickes Convertible mit einem Alu-Gehäuse. Im Test beweist es, dass es mehr zu bieten hat als nur eine gelungene Optik.

ca. 2:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Asus ZenBook Flip 14 im Test
Das Asus ZenBook Flip 14 hat es zu uns ins Testlabor geschafft.
© Josef Bleier

Pro

  • Leistung
  • Leiser Betrieb
  • Tastatur und Touchpad

Contra

  • Gewicht

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: sehr gu


77,0%

Das neue ZenBook Flip 14 von Asus ist in zwei Farbtönen erhältlich: Die Version in Icicle Gold ist ein wenig auffälliger, die von uns getestete graue Variante, von Asus Slate Grey getauft, ist dagegen vergleichsweise zurückhaltend. Die vermeintliche Bescheidenheit des Convertibles hört allerdings bei der Ausstattung auf, denn der Hersteller hat eine ganze Menge Besonderheiten untergebracht.

So hat das ZenBook neben den von der HiFi-Schmiede Harman/Kardon zertifizierten Lautsprechern auch ein glasbeschichtetes Touchpad verbaut, in das ein Fingerprint-Sensor integriert wurde. Damit geht die Anmeldung bei Windows sehr viel schneller vonstatten als per Passwort. Das Touchpad ermöglicht eine 4-Finger-Smart-Gesture-Bedienung und ignoriert Falscheingaben durch eine Handballenberührung zuverlässig. Ähnlich gut wie das Touchpad ist auch die Tastatur, die über eine Beleuchtung verfügt und im Vergleich zu preiswerteren Asus-Notebooks einen straffer definierten Tastenhub bietet.

An den Bedienelementen lässt sich also absolut nichts bemängeln. Gerade bei einem Convertible kommt dem Display eine große Bedeutung zu. Der 14-Zoll-Bildschirm liefert eine Full-HD-Auflösung und ist im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse eher dunkel geraten. Der Kontrast ist dagegen sehr gut, während das Reflexionsverhalten des glänzenden Displays im durchschnittlichen Bereich liegt. Unterm Strich ist das Display also gut, es gehört jedoch nicht zu den allerbesten Vertretern.

Testsiegel PC Magazin gut
© pc-magazin.de

Der verbaute Quad-Core-Prozessor basiert auf der Kaby-Lake-Architektur und verfügt über einen integrierten Grafikchip. Unterstützt wird diese Kombination in unserem Testgerät von nur 8 GByte RAM, das ZenBook ist allerdings auch mit 16 GByte Speicher verfügbar. Wer mehr machen möchte als Word, Excel oder Web, der sollte besser diese Variante wählen. Die SSD bietet dagegen 512 GByte Speicherplatz, was für die meisten Anwendungsfälle ausreichen dürfte. Größere Platten bietet Asus beim ZenBook Flip nicht an.

Ausgewogenes Gesamtpaket

Sieht man sich die Ergebnisse unserer Benchmarktests an, wird deutlich: Das ZenBook ist alles andere als langsam. Zwar lässt sich der integrierte Grafikchip nicht mit einer dedizierten Grafikkarte vergleichen, doch für eine flüssige HD-Darstellung und ein gelegentliches Spielchen reicht die Rechenleistung auch aufgrund des schnellen Prozessors aus. Punkte werden allerdings wegen des eher kleinen Arbeitsspeichers verschenkt, hier sind die acht GByte wie bereits gesagt eher niedrig dimensioniert. Die SSD gehört dagegen zu den schnellsten Modellen, was sich zum Beispiel beim Systemstart sehr positiv bemerkbar macht.

Vollbildansicht
Benchmark Ergebnis
3D Mark Cloud Gate 8.961 Punkte
PC Mark 8 Work 3.224 Punkte
Cinebench R11.5 6,08 Punkte
HD Tansfer lesen 1.429 MByte/s
PC Mark 8 Battery Life 259 Minuten

Leise und ausdauernd

Bei Notebooks ist das Betriebsgeräusch von großer Bedeutung. Erfreulicherweise machen sich die integrierten Lüfter nur sehr selten bemerkbar, zudem laufen sie angenehm leise. Im Labor haben wir mit unterschiedlichen Benchmarktests gute Akkulaufzeiten zwischen fünf und acht Stunden ermittelt. Die kürzere gilt bei stärkerer, die längere bei normaler Beanspruchung. Mit einem Gewicht von knapp 1,5 Kilogramm gehört das ZenBook nicht zu den ausgeprochenen Leichtgewichten. Das ist allerdings in großen Teilen der äußerst soliden Bauweise geschuldet.

Fazit:

Das ZenBook Flip von Asus bietet sehr viel Notebook für vergleichsweise wenig Geld. Verarbeitung und Leistung stimmen, jedoch raten wir beim Kauf eher zur Variante mit 16 GByte RAM.

Infos:

  • Prozessor: Intel Core i5-8250U / 1,6 bis 3,4 GHz
  • Speicher: 8 GByte LPDDR3-2133
  • Grafik: Intel UHD Graphics 620
  • Festplatte: 512 GByte SSD
  • Betriebssystem: Windows 10 Home

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Asus ROG GX700

Notebook

Asus ROG GX700 im Test: Highend-Bolide mit H2O-Kühlung

87,0%

Highend pur: Das Asus ROG GX700 ist ein Gamer-Notebook mit Luft- und Wasserkühlung. Wir haben den 4.000-Euro-Boliden im Test.

Asus Zenbook UX330UA-FC059T Test

Subnotebook

Asus Zenbook UX330UA-FC059T im Test

86,0%

Das Asus Zenbook UX330UA präsentiert sich im Test als elegantes, mobiles und dennoch leistungsstarkes Subnotebook, das kaum Wünsche offen lässt.

Asus ZenBook Pro UX550VD Test

Highend-Notebook

Asus ZenBook Pro UX550VD im Test: Elegant und schnell

82,0%

Das neue Asus ZenBook Pro UX550VD will der Konkurrenz im gehobenen Preisbereich gefährlich werden. Wie gut das gelingt, zeigt dieser Test.

Asus Zenbook Duo 14 (UX482) im Test

Notebook über 1000 Euro

Asus Zenbook Duo 14 (UX482) im Test

91,0%

Mit seinem Hauptdisplay und dem ScreenPad nimmt das Zenbook Duo in der Notebookwelt eine Sonderstellung ein. Doch was taugt die neueste Version des…

Asus BR1100C im Test

Notebook unter 500 Euro

Asus BR1100C im Test

72,0%

Gerade einmal 330 Euro kostet das kleine, mit einem 11,6-Zoll-Display (29,5 cm) ausgestattete BR1100C aus dem Hause Asus. Was dieses Notebook alles zu…